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Kreis Stormarn : Feuerwehr dankt Landrat Plöger

vom
Aus der Redaktion des Stormarner Tageblatt

Klaus Plöger erhält das Feuerwehr-Ehrenkreuz in Gold und wird Ehrenmitglied im Kreisfeuerwehrverband

Der Streit um die Kameradschaftskassen der Freiwilligen Feuerwehren scheint beigelegt. „Das Gesetz wird geändert, das Thema ist damit gegessen“, sagte Kreisbrandmeister Gerd Riemann während der Jahresversammlung der Stormarner Wehren im Saal des Heinrich-Sengelmann-Krankenhauses. Wohl auch deshalb ging es harmonischer als im Vorjahr zu. Neben vielen Ehrungen und Beförderungen stand auch der Abschied von Landrat Klaus Plöger im Mittelpunkt. Er wurde zum Ehrenmitglied im Kreisfeuerwehrverband ernannt und erhielt das Deutsche Feuerwehr-Ehrenkreuz in Gold. Die Kameraden wissen, was sie ihm verdanken. „Er hat die Geschicke des Kreises konstruktiv und verantwortungsvoll gelenkt“, so Riemann, „auf dem kurzem Dienstweg.“ Plöger habe durch seine direkte und offene Art auch vermittelnd gewirkt und Konfliktpartner wieder zusammengebracht. Zudem sei der Kreisverband in den 18 Jahren Amtszeit mit acht Millionen Euro unterstützt worden. „Er war ein immer angenehmer Chef unserer Aufsichtsbehörde.“

„Mit meinem Nachfolger Henning Görtz wird die Feuerwehr ebenfalls zufrieden sein“, sagte Plöger. An seinem ersten Amtstag werde der die Jugendfeuerwehr in Ammersbek besuchen. Görtz werde auch dafür sorgen, dass der Kreis schuldenfrei bleibe. Er, Plöger, werde auf jeden Fall, die Rettungswache in Oldesloe einzuweihen (siehe Bericht Seite 27), sagte der Landrat mit Blick auf die Neonazi-Demo in Bad Oldesloe am Sonnabend: „Ich lasse mir von den Rechten nicht vorschreiben, was ich zu tun habe.“ Eine ehrenamtliche Zukunft nach dem Abschied könne er sich vielleicht „als Bürgermeister von Büttenwarder vorstellen“. Viel Lob gab es für die Organisatoren der Typisierungsaktion für einen Notarzt, der an Leukämie erkrankt ist. „Wir haben mit der Aktion ’Helft Thorsten’ über 1600 potenzielle Stammzellen-Spender gefunden“, so Kreispräsident Hans-Werner Harmuth.

Die Zahl der Brände bleibt annähernd – Tendenz leicht sinkend. Stetig wachsende Aufgabe ist die technische Hilfe. 204 Menschen konnten dabei im Vorjahr gerettet werden, 29 wurden nur noch tot geborgen. Bei Bränden starben zwei Personen. Erfreulich: Die Anzahl der Fehlalarme hat sich im Vorjahresvergleich nahezu halbiert. Insgesamt gab es im Vorjahr 3194 Einsätze für die 88 Stormarner Freiwilligen Feuerwehren. Die Zahl der aktiven Mitglieder ist leicht gestiegen, bei den Jugendwehren sogar deutlich.

In Zukunft wird es nur noch eine statt bisher zweier Mitgliederversammlung im Kreis geben. Auch der Kreisfeuerwehrmarsch fällt aus, weil die Teilnehmerzahl zuletzt rapide gesunken war. Eine Lösung für die Technische Einsatzleitung soll in diesem Jahr gefunden werden. Die ehemalige Rettungswache in Hammoor hat sich als ungeeigneter Standort erwiesen.

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