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Stormarner Tageblatt

17. Oktober 2017 | 00:43 Uhr

Westerau : Feuerwehr Ahrensfelde aufgelöst

vom
Aus der Redaktion des Stormarner Tageblatt

Chance für Neuanfang in der Nachbarwehr: Brandbekämpfer treten nach Trenthorst über

Schweren Herzens stimmten die Feuerwehrfrauen und -männer der Freiwilligen Feuerwehr Ahrensfelde jetzt auf einer Mitgliederversammlung für die Auflösung ihrer Wehr. Seit geraumer Zeit wurde bereits ein Ortswehrführer gesucht und auch die Perspektive auf neue Mitglieder ist in dem kleinen Ort eher schlecht. Die Feuerwehr zählt nur noch 13 Einsatzkräfte.

Dies ist jedoch nicht das Ende der Feuerwehr in Ahrensfelde. Die Auflösung ist nur der erste Schritt für die Zusammenarbeit mit der Nachbarwehr Trenthorst/ Wulmenau. Denn auch in Trenthorst sind nur noch 12 Feuerwehrleute aktiv. Da war es für beide Mannschaften ein logischer Schritt, eine Zusammenarbeit anzustreben. Laut Satzung mussten die Ahrensfelder ihre Auflösung auf zwei Mitgliederversammlungen im Abstand von vier Wochen bestätigen, sodass dann nach weiteren sechs Monaten offiziell die Auflösung erfolgen kann.

Gemeindewehrführer Bernd Link, selbst Feuerwehrmann in Ahrensfelde, freute sich, dass alle Ahrens-felder Feuerwehrkameraden nach Trenthorst übertreten werden. Dort werden sie von der Wehr Trenthorst, angeführt von Ortswehrführer Ingo Kersten, mit offenen Armen empfangen. Das Feuerwehrgerätehaus in Ahrensfelde und auch das Löschfahrzeug bleiben erhalten. Im kommenden Jahr soll ein neuer Vorstand aus Kameraden beider Ortsteile gewählt werden. Zukünftig werden die beiden Standorte dann als eine Feuerwehr ihren Dienst verrichten.

Amtswehrführer Albert Iken begrüßte die Initiative der Feuerwehrleute, denn sie kommen somit der Aufsichtsbehörde zuvor, die demnächst auf Grund der nicht erfüllten Mindeststärke und des fehlenden Wehrführers hätte einschreiten müssen. Bürgermeisterin Petra Jürß wohnte der Abstimmung bei und sieht trotz der Auflösung eine Chance für die Feuerwehr in Trenthorst, gestärkt mit den neuen Feuerwehrleuten Ahrensfelde in die Zukunft zu blicken.

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