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Feuer: Bewohner mit der Drehleiter gerettet

vom
Aus der Redaktion des Stormarner Tageblatt

Feuer in der Adolfstraße in Ahrensburg. In einem Mehrfamilienhaus haben Dienstagabend zwei Kellerräume gebrannt. Das bedeutete ein Großeinsatz für die Ahrensburger Wehr und den Rettungsdienst, denn es mussten zu Beginn erst Bewohner aus dem Gebäude gerettet werden. Eine Familie in der mittleren Wohnung im Erdgeschoss bemerkte den Brand zuerst. Während die Frau die Feuerwehr alarmierte, versuchte ihr Mann im Keller die Lage zu klären. Doch da war der Rauch schon so stark, dass er nichts mehr ausrichten konnte. Die Familie alarmierte auch alle Mitbewohner, die alle nach draußen auf die Straße liefen.

Zwei Menschen im Obergeschoss bekamen allerdings von der ganzen Situation zunächst nichts mit. Der Rauch drang durch das gesamte Treppenhaus, so dass eine Flucht der Bewohner des oberen Stockwerkes über das Treppenhaus nicht mehr möglich war. Sie mussten über die Drehleiter der Ahrensburger Feuerwehr evakuiert werden.

Vor Ort waren neben der Ahrensburger Feuerwehr auch die beiden anderen Ortswehren aus Ahrensfelde und Wulfsdorf. Gemeindewehrführer Jürgen Stahmer leitete den Einsatz. Die Einsatzkräfte löschten unter Atemschutz die Brände in zwei Kellerräumen. Man vermutete zunächst, dass Unrat in Brand geraten war und dass das Feuer von dem einem auf den anderen Raum übergegriffen hatte. Möglicherweise lag auch ein Defekt einer an diesem Abend im Keller laufenden Waschmaschine vor. Die genaue Ursache blieb unklar. Die Kriminalpolizei nahm noch während des laufenden Einsatzes ihre Ermittlungen auf.

„Irgendwie stehe ich schon unter Schock“, erzählt Peter Schmidt. Er ist ein Bewohner aus der oberen Etage, der über die Drehleiter gerettet worden ist. „Da ahnt man nichts Böses und dann plötzlich steht die Feuerwehr auf dem Balkon und will einen retten. Überall ist Blaulicht.“ Auch zwei Hunde wurden über die Drehleiter gerettet.

Die starke Rauchentwicklung im Keller und in beiden Treppenhäusern rührte wohl auch vom Schwelbrand der dicken Kunststoffelemente her, die als Isolierung angebracht waren. Diese Elemente wurden völlig zerstört und zudem platzte in der großen Hitze ein Wasserrohr, das den Keller unter Wasser setzte.


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