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Stormarner Tageblatt

19. Oktober 2017 | 20:23 Uhr

Ahrensburg : Fest für alle Generationen

vom
Aus der Redaktion des Stormarner Tageblatt

Bei Stadtfest vom 9. bis 11. Juni in Ahrensburg soll es mehr geben: Mehr Vereinsleben, mehr Livemusik und mehr Lokalcharakter.

Weniger Kommerz – dafür mehr Vereinsleben, kein Discotower – dafür mehr Livemusik, kein 08/15 Bühnenprogramm – dafür mehr Lokalkolorit. Stadtfeste befinden sich im Wandel. Wo es Ende der 1990er und Anfang der 2000er Jahre oft so aussah, als wäre ein beliebiges Fest in eine Stadt gesetzt worden, das exakt gleich irgendwo anders stattfinden könnte, suchen die lokalen Veranstaltungen immer mehr nach einer eigenen Identität – und finden sie. So ist es in Bad Oldesloe, so war es vor zwei Wochen in Bargteheide und so wird es vom 9. bis 11. Juni in Ahrensburg sein.

Dort stellt erneut das eingespielte Team aus Ahrensburger Stadtforum und Veranstalter Stephan Schächterle ein dreitägiges Fest auf die Beine, dessen Konzept konsequent von Jahr zu Jahr weitergedacht wird. Das Herz der Veranstaltung sind die Angebote, die von Stormarnern selbst gestaltet werden. „Wir freuen uns besonders, dass zum Beispiel DJ Martin Hoefling wieder mit dabei ist“, erklärt Schächterle. Hoelings „Schwof im Hof“ hat sich als Open Air Disco in der Manhagener Allee nicht nur etabliert, sondern ist zu einem der Höhepunkte geworden. Am Freitag und Sonnabend wird er wieder ab 18 Uhr auflegen und unter freiem Himmel bis Mitternacht für gute Stimmung sorgen.

„Die Resonanz und die Atmosphäre machen mich wirklich glücklich. Das hat sich sogar besser entwickelt, als ich am Anfang gehofft hatte“, sagt Hoefling selbst. „Es ist immer eine entspannte und freundliche Stimmung. Man freut sich das ganze Jahr drauf“, bestätigt auch Antje Karstens vom Stadtforum. Nicht so entspannt und freundlich war es in den vergangenen Jahren hingegen immer wieder am „Discotower“ im Jugendbereich in der Hamburger Straße. Pumpende Technobässe und Jugendliche, die nicht das Stadtfest sondern gezielt nur den Tower besuchten, sorgten immer wieder für Konfliktfaktor im Zusammentreffen mit anderen Besuchern. Wie schon in Bargteheide fällt daher der „Discotower“ aus Konzept- und Sicherheitsgründen in diesem Jahr aus. „Es wird dort aber wie gewohnt Jahrmarktfahrgeschäfte geben und die spielen auch die Musik, die man ansonsten als Jugendlicher gerne in der Disco hört“, so Schächterle.

„Wir wollen ein Stadtfest für alle mit allen machen und wünschen uns, dass die Jugendlichen das Gesamtangebot annehmen. Wer nur dorthin kommt, um an einem Discotower zu sein und dort dann noch mit Alkohol aus dem Rucksack für Ärger sorgt – auf den können wir tatsächlich verzichten“, so Kendra Hohn von „Schächterle Consulting & Events“ . „Das Bühnenprogramm hat sicher für jeden etwas dabei“, sagt sie. Im Programm bleibt auch genug Raum für die beliebte Musicalschule oder die Niederdeusche Bühne, die Flamencoschule und Co.

Der ökumenische Gottesdienst am Sonntag um 11 Uhr wird ebenfalls nicht fehlen. Im Vereinsdorf werden mehr lokale Vereine als je zuvor vertreten sein. „Die Tendenz dort ist erfreulich positiv“, so Götz Westphal vom Stadforum. Er betonte auch, dass die Sicherheitsmaßnahmen in Absprache mit allen Stellen und Behörden auf dem Fest so gestaltet wurden, dass man sich als Gast „nichr nur wohl, sondern auch sicher fühlen kann“.


>Los geht es am Freitag, 9. Juni, um 16 Uhr. Das Stadtfest endet am 11. Juni um 20 Uhr.

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