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Fest der Kulturen: Bunte Vielfalt der Nationen in der Schleusenstadt

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erstellt am 27.Mai.2013 | 03:59 Uhr

Brunsbüttel | Zum dritten Mal wurde in Brunsbüttel das Fest der Kulturen gefeiert. Vor einigen Jahren von Anke Pershon ins Leben gerufen, wurde die Veranstaltung 2010 neu belebt - wurde im vorigen Jahr aber "aus organisatorischen Gründen" (Stadtmanager Torsten Lange) abgesagt. Ziel ist es, fremde Kulturen, die mittlerweile zur Stadt gehören, zu präsentieren.

Einen schönen Einblick gaben die Philippinen mit Spezialitäten aus ihrem Land und traditionellen Tänzen, dem Singkil und dem Tinikling. Dabei bewegen sich die Tänzer in bunten Kostümen zwischen vier langen Bambusstangen, die von zwei Personen im Rhythmus zusammen und auseinander geführt werden. Wie schwierig das Ganze ist, konnten die Zuschauer selbst ausprobieren.

Mit knapp 1800 Seeleuten sind die Philippinos die größte Besuchergruppe in der Seemannsmission. "Hier laufen alle Nationen zusammen", freute sich Stationsleiter Leon Meier, dass das Fest der Kulturen auf dem Gelände an der Kanalstraße 8 stattfand. Auch Kreispräsident Karsten Peters ist gerne dort zu Gast, wie er betonte. "Hier können die Seeleute aus aller Welt nicht nur einkaufen, sondern auch Devisen eintauschen oder mit ihren Familien in der Heimat Kontakt halten."

Neben Eierkaffee, Windbeuteln und Gebäck beim Landfrauenverein Brunsbüttel konnten Leckereien aus Sri Lanka, Kambodscha und Südamerika probiert werden. Bei Janette Haß vom Stadtmanagement wurden am Glücksrad keine Preise und von der Bäckerei Heuer gestiftete Berliner gewonnen. Dennis Cole spielte bekannte Weisen auf dem Dudelsack und in den Räumen der Seemannsmission trommelte und sang Christine Meppen mit ihrer afrikanischen Trommelgruppe. Die Greenhorn Dancers aus Eddelak hatten zur Verstärkung die Station Stompers aus Hemmingstedt mitgebracht und zeigten zu Musik von Shakin Stevens und Santiano, wie aktuell und begeisternd Line Dance ist.

Die Bauchtänzerinnen vom Deich brachten orientalisches Flair an den Kanal und die Cracky Bones sorgten mit einem musikalischen Streifzug für Stimmung. Mit dem kostenlosen Rikscha-Service wurde nicht nur der Weg zur Fähre bequem zurückgelegt, sondern konnte auch die Südseite erkundet werden.

Die Cafeteria der Seemannsmission wie auch das Angebot für Kinder mit Töpfern und Seemannsknoten vom Kinder- und Jugendhilfe Verbund Dithmarschen sowie dem Xenos-Projekt "Transfer" von der Wirtschaftsakademie Schleswig-Holstein fanden regen Anklang.

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