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Stormarner Tageblatt

22. November 2017 | 16:04 Uhr

Bad Oldesloe : Ferienspaß auch zu Hause

vom
Aus der Redaktion des Stormarner Tageblatt

Der aktuelle Oldesloer Pass mit fast 350 Angeboten für die Sommerferien ist ab sofort für drei Euro erhältlich.

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erstellt am 09.Jun.2015 | 17:57 Uhr

Sechs Wochen Sommerferien, die können verdammt lang werden. Vor allem, wenn man nicht verreist. Aber in Oldesloe gibt es keinen Grund, Trübsal zu blasen: Ab sofort ist wieder der umfangreiche Sommerferienpass für drei Euro an diversen Verkaufsstellen erhältlich.

„Wir haben dieses Jahr zehn Seiten mehr mit Angeboten“, schwärmt Brigitte Mitschka, die zusammen mit Nina Reher das umfangreiche Programm zusammenstellt. Mehr geht nicht. „Wir sind am ende der Kapazität“, so Mitschka. Während der Hochphase sind im Stadthaus sieben Mitarbeiter mit dem Ferienpass beschäftigt: Ausgabe der Kurse, Verwaltung der Restplätze, hinter nicht abgeholten Anmeldungen hinterher telefonieren …

Wie lange es den Ferienpass bereits gibt, weiß keiner mehr so genau. „30 Jahre werden es wohl sein“, glaubt Bürgermeister Tassilo von Bary. Irgendwie ist es jedes Jahr gleich und doch immer wieder anders. „Wir haben in diesem Jahr sieben neue Anbieter, die zu ersten Mal dabei sind. Das freut uns sehr“, sagt Nina Reher. Die Musikschule ist dafür ein Beispiel, ein Billardclub, Stormarn Magic, ein Museum. Einige Angebote fliegen wegen Desinteresse raus, neuen kommen ins Programm. Fotokurse mit der Digitalkamera sind beispielsweise out. Stattdessen gibt es jetzt Angebote, mit dem Handy Videos zu drehen und zu bearbeiten oder Webseiten zu gestalten.

Traditionelles Handwerk ist stark im kommen: Töpfern, Mützen häkeln und ganz besonders: nähen. „Das war vergangenes Jahr brechend voll, sogar mit Jungs“, blickt Nina Reher zurück. Dann sind die Stadt-Mitarbeiter bemüht, kurzfristig zusätzliche Kurse auf die Beine zu stellen. Brigitte Mitschka: „Das kostet zwar viel Arbeit, aber wir können doch nicht 40 Kindern absagen. Das sind doch deren Ferien.“ Manchmal werden die Organisatorinnen richtig überrascht. Ein so simples Angebot wie „Chillen und Grillen“ war für zehn Teilnehmer vorgesehen, hatte aber 26 Anmeldungen.

Das Programm setzt sich auch verschiedenen Bereichen zusammen. Es gibt freie Angebote wie kostenloser Eintritt beim Poggensee, oder Ermäßigungen im Kino, beim Minigolf sowie im Tierpark. Da muss sich niemand anmelden, einfach nur hingehen.

Verschiedene Sportturniere, Spielplatztrubel und der Flohmarkt können ohne Anmeldung besucht werden. Es muss nicht immer alles verplant sein, die Kinder sollen sich auch spontan entscheiden können. Darüber hinaus gibt es eine Reihe von Angeboten, bei denen eine Anmeldung direkt bei den Anbietern nötig ist. Der größte Teil wird aber über die Stadt abgewickelt. Die Anmeldefrist endet am 26. Juni. Bis dahin sind 80 Prozent der Angebote vergeben. Anschließend können noch Restplätze gewählt werden. Es gibt keine Bestätigung für gebuchte Kurse!

Die Stadt lässt sich den Ferienpass richtig was kosten: 13  500 Euro stehen zuzüglich Personalkosten dafür im Haushalt bereit. Mit Zuschüssen und einer Mischkalkulation können die Gebühren niedrig gehalten werden. Kostenlose Kurse lehnen Brigitte Mitschka und Nina Reher ab: „Das bringt nur eine gewisse Unverbindlichkeit. Dann sollen die Anbieter lieber zwei Euro nehmen und anschließend noch ein Eis ausgeben.“ Bei Angeboten die mehr als fünf Euro kosten kann aus diesem Topf auf Antrag unkompliziert eine Ermäßigung gewährt werden.

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