Feiert schlau statt blau!

Jugendschutzbeauftragte Annette Eickhölter: „Wir sind keine Spielverderber.“
1 von 2
Jugendschutzbeauftragte Annette Eickhölter: „Wir sind keine Spielverderber.“

Travemünder Woche: Stadt und Polizei appellieren an jugendliche Gäste, auf Alkohol zu verzichten

Avatar_shz von
16. Juli 2014, 10:52 Uhr

Zum Beginn der Travemünder Woche (TW) am morgigen Freitag appellieren Stadt und Polizei an die jugendlichen Gäste, auf übermäßigen Alkoholgenuss zu verzichten. Damit das klappt, wird es wieder Kontrollen geben – einerseits auf der Festmeile, andererseits bei den Händlern im Umkreis. Auch in diesem Jahr werden wieder Jugendschutzteams auf der Festmeile unterwegs und ansprechbar sein.

„Wir sind keine Spielverderber, sondern wir wollen zur Sicherheit der jugendlichen Besucher beitragen. Unser gemeinsames Ziel ist, dass die Jugendlichen nicht zu viel trinken und nachts heil nach Hause kommen“, betont die Jugendschutzbeauftragte der Hansestadt Lübeck, Annette Eickhölter.

Weitere Partner sind wieder in das gemeinsame Sicherheitskonzept eingebunden. Dazu gehören die Lübecker Verkehrsgesellschaft, die Deutsche Bahn und die Bundespolizei. „Durch diese bewährte Vernetzung soll erreicht werden, dass sich die Besucher der Travemünder Woche auf der Festmeile und auch in den öffentlichen Verkehrsmitteln sicher fühlen“, sagt Kai Soomann vom städtischen Ordnungsdienst.

So werden während der TW sowohl Mitarbeiter der Bahn als auch der Bundespolizei in den Zügen von und nach Travemünde Präsenz zeigen. Gewerbetreibende in Travemünde und die Standbetreiber auf der Meile sind ebenfalls wieder angesprochen und mit Informationsmaterial versorgt worden. Außerdem bekommen die Stände, die Alkohol verkaufen, ein Plakat ausgehändigt, das den Leuten vor und hinter dem Tresen die wesentlichen Bestimmungen des Jugendschutzgesetzes zum Thema Alkohol verdeutlicht.

Die Regeln des Jugendschutzgesetzes sind ganz einfach, so die Stadtverwaltung: „Jugendliche unter 16 Jahren dürfen in der Öffentlichkeit keinen Alkohol trinken. Unter 18-Jährige dürfen nichts Branntweinhaltiges konsumieren. Wenn diese Regeln eingehalten werden und innerhalb dieser Grenzen jeder auf sein persönliches Limit achtet, dann dürfte der Party nichts im Wege stehen, so Eickhölter.

„Darüber hinaus appellieren wir insbesondere an die jungen Erwachsenen, sich verantwortungsbewusst den Jüngeren gegenüber zu verhalten. Das heißt vor allem, ihnen keinen Alkohol zu besorgen oder ihnen alkoholische Getränke zu geben, die sie noch nicht trinken dürfen. Beim Feiern sollte man auch ein wenig auf die Freunde und besonders auf die Jüngeren in der Clique achten. Außerdem hilft es, wenn Eltern klare Absprachen mit ihren Kindern treffen, bevor diese auf die Meile ziehen“, empfehlen Annette Eickhölter und Kai Soomann.

Ein besonderes Angebot gibt es 2014 zum ersten Mal: Einer der Beach Clubs wird neben einem attraktiven Programm nur alkoholfreie Drinks anbieten, nach dem Motto: „Feiern in Travemünde – mit klarem Kopf!“






zur Startseite

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen