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Stormarner Tageblatt

17. Oktober 2017 | 15:42 Uhr

Pflichtsieg : „Fehler zum Haareraufen“

vom
Aus der Redaktion des Stormarner Tageblatt

Die SH-Liga-Handballerinnen der HSG Reinfeld/Hamberge haben sich gegen das Tabellenschlusslicht HSG Tarp/Wanderup II enorm schwer getan. Nur knapp behielten die Stormarnerinnen mit 26:25 die Oberhand.

shz.de von
erstellt am 14.Jan.2014 | 17:00 Uhr

Nur knapp mit 26:25 (16:12) setzten sich die Schleswig-Holstein-Liga-Handballerinnen der HSG Reinfeld/Hamberge gegen den Tabellenvorletzten HSG Tarp/Wanderup II durch. Damit bleiben die Stormarnerinnen in der Tabelle mit weiterhin fünf Minuspunkten Rückstand auf das Führungsduo auf Rang drei. „Hauptsache gewonnen“, atmete Trainer Detfred Dörling nach der Partie durch. „Es wäre weitaus mehr drin gewesen.“

In der Anfangsphase hielten die Gäste zunächst gut mit, weil die Stormarnerinnen vor allem in der Abwehr zu viele Fehler machten. Erst nach dem 8:8 setzten sich die Gastgeberinnen durch drei Tore in Folge auf 11:8 ab, auch weil Torhüterin Annika Rahf in der Schlussphase der ersten Hälfte mit einigen Paraden glänzte.

Nach dem Seitenwechsel erhöhte die Dörling-Sieben zunächst noch auf 17:12. Doch dann riss der Faden. „Wir haben einfachste Fehler in der Abwehr gemacht und Pässe nach vorne gespielt, die man nicht erklären kann“, ärgerte sich der Coach. Die Gäste kämpften und kamen mit einem 3:0-Lauf auf 15:17 heran. Die HSG legte noch einmal auf 19:15 nach. „Das war eine kurze gute Phase von uns“, erklärte Dörling. Doch kurze Zeit später glichen die Tarperinnen sogar zum 21:21 aus. Jetzt nahm auch Reinfeld den Kampf an und zog wieder auf 25:22 davon. Aber auch Tarp steckte nicht auf und verkürzte wieder auf 24:25. Schließlich machte Kerstin Albrecht vom Kreis den Sieg gut zwei Minuten vor dem Ende perfekt.

„Wir haben Fehler zum Haareraufen gemacht“, so Dörling, der aber seine Spielerinnen auch in Schutz nahm. „Rika Tonding war noch angeschlagen und Sina Rostek musste auf Außen ran und fehlte uns deshalb im Rückraum.“
Tore für die HSG: Lina Tonding (5), Powierski (5/3), Rika Tonding (3), Beth (3/2), Sachse, Albrecht, Bernert, Rostek (je 2), Fuhlbrügge, Waldeck (je 1).

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