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Stormarner Tageblatt

13. Dezember 2017 | 21:53 Uhr

Bad Oldesloe : FDP-Mann Stange wechselt zur FBO

vom
Aus der Redaktion des Stormarner Tageblatt

Bislang war Hinrich Stange (FDP) Einzelkämpfer in der Stadtverordnetenversammlung. Jetzt tritt er in die FBO-Fraktion ein. Deshalb müssen die Ausschüsse auf Antrag der Wählergemeinschaft neu besetzt werden.

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erstellt am 16.Apr.2016 | 08:00 Uhr

In den Oldesloer Ausschüssen werden die Stühle gerückt. Der FDP-Stadtverordnete Hinrich Stange, als Einzelkämpfer bislang fraktionslos, hat bekanntgegeben, dass er sich der FBO-Fraktion anschließt. Bei der Stadtverordnetenversammlung Mittwoch, 27. April, werden auf Antrag der FBO deshalb die Ausschüsse neu besetzt.

Die SPD verliert je einen Ausschusssitz, die FBO bekommt einen hinzu. Im Schulverband und im Schulleiterwahlausschuss verliert die CDU jeweils einen Sitz an die FBO. Die FBO hat ebenfalls beantragt, den Aufsichtsrat der Stadtwerke neu zu besetzen. Das geht aber nur, wenn vorher ein Abwahlantrag eine Mehrheit bekommt. Bislang hat der Bürgermeister dort Kraft Amtes einen Sitz. Diese Regelung ist aber abgeschafft worden. Die Stadtverordneten waren allerdings überein gekommen, erst nach Ablauf seiner Amtszeit den Aufsichtsrat neu zu besetzen. Das will die FBO wohl ändern. Der Posten müsste zwischen Grünen und FBO ausgelost werden.

Zur Erinnerung: Bereits kurz nach der Wahl hatte Wolfgang Schmidt seinen Austritt aus der FBO-Fraktion erklärt, aber sein Stadtverordneten-Mandat behalten. Er ist seitdem fraktionslos. Mit dem Linken Hendrik Holzt gibt es noch einen weiteren fraktionslosen Stadtverordneten. „Wir sind offen für alle, die Bad Oldesloe nach vorn bringen wollen und das ewige lähmende Rechts-Links-Hickhack der beiden Kontrahenten SPD und CDU satt sind. Wir haben bereits in der Vergangenheit eine Menge Gemeinsamkeiten mit Herrn Stange entdecken können und freuen uns sehr, dass er zu uns kommt“, jubiliert Patricia Rohde, Fraktionsvorsitzende der FBO.

In einer Pressemitteilung der Wählergemeinschaft wird Hinrich Stange mit den Worten zitiert: „Durch das Anwachsen der FBO-Fraktion werden in Zukunft die Ausschussmehrheiten endlich wieder den Wählerwillen der Oldesloer Bürgerinnen und Bürger widerspiegeln. Das ist mir sehr wichtig, denn SPD und Grüne haben in den letzten zwei Jahren häufig entgegen dem Ergebnis der Kommunalwahl von 2013 mit ihrer Zufallsmehrheit Beschlüsse gefasst, die nicht sachgerecht waren und in der Bevölkerung ganz offenkundig auch keine Mehrheit finden.“ An den Mehrheiten in der Stadtverordnetenversammlung ändert der Wechsel allerdings nichts.

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