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Stormarner Tageblatt

19. August 2017 | 04:10 Uhr

Fasiba: das Anlaufzentrum

vom
Aus der Redaktion des Stormarner Tageblatt

Zentrum versteht sich als Anlaufstelle für Familien, Einzelpersonen, minderjährigen Eltern, Migranten

Das neue Familienzentrum der Gemeinden Barsbüttel und des Amtes Siek – kurz: FaSiBa – ist eingeweiht. Die Leitung hat Ilona Burkhardt übernommen, die in Barsbüttel in den Kindergärten bereits als Fachkraft für Sprache und Integration arbeitet. Jetzt teilt sie ihre Arbeitszeit zwischen den beiden Bereichen auf. Die 49-Jährige ist Erzieherin und Elternbegleiterin.

Hinter dem Familienzentrum verbirgt sich weniger ein gemeinsamer Ort, sondern eine Art virtuelles Zentrum, das bestehende Angebote für Kinder, Familien und Eltern koordinieren und vernetzen soll. Das Besondere ist die Kooperation mit dem Amt Siek. „Wir arbeiten auch schon in der Aktivregion zusammen, das bot sich an und funktioniert gut“, so Barsbüttels Bürgermeister Thomas Schreitmüller. „Die Verwaltungen kooperieren gut, das hat eine lange Tradition“, bestätigt Sieks Amtsvorsteher Olaf Beber. Einmal in der Woche hält Ilona Burghardt Sprechstunde im Bürgerbüro des Amtes Siek ab, ansonsten ist sie in ihrem Büro im Bürgerhaus Barsbüttel anzutreffen.

Das Konzept des Familienzentrums wurde von einer Arbeitsgruppe entwickelt, in der sich Vertreter verschiedener Organisationen wie Kindergärten und Beratungszentren, aber auch Kinderärzte und die Verwaltungen engagiert haben. Ziel ist die Koordination bestehender Angebote, das Wissen untereinander voneinander, aber auch das Schaffen neuer Angebote aus den Bereichen Bildung und Alltagserleichterung für Familien. Das Familienzentrum versteht sich als Anlaufzentrum für Familien, Einzelpersonen, minderjährigen Eltern, Migranten und sonstigen interessierten Familienmitgliedern aus allen sozialen Schichten.
Konkret geht Ilona Burghardt zunächst mal auf „Würstchentour“. Mit einem Grill wird sie sich dort vorstellen, wo ihr Klientel ist: Vor Kitas, Schulen Begegnungsstätten, auf dem Wochenmarkt. „Wir bieten Würstchen an, darüber kommt man ins Gespräch. Ich möchte herausfinden, was Eltern interessiert, welche Themen bislang nicht abgedeckt werden“, so Burkhardt.

Gefördert werden Familienzentren vom Land mit 2,5 Millionen Euro. 100 Familienzentren erhalten somit jeweils 25000 Euro. Weitere Zentren entstehen in Stadt Reinfeld/Amt Nordstormarn, Stadt Bad Oldesloe/Amt Bad Oldesloe Land, Stadt Bargteheide/Amt Bargteheide Land, Stadt Ahrensburg/Gemeinde Großhansdorf, Stadt Glinde/ Gemeinde Oststeinbek, Stadt Reinbek sowie Gemeinde Trittau/Amt Trittau.

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