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Stormarner Tageblatt

15. Dezember 2017 | 09:53 Uhr

Schadehorn : Familientreff bei Schlepperfreunden

vom
Aus der Redaktion des Stormarner Tageblatt

Seit 27 Jahren organisiert Schadehorner Verein alle zwei Jahren ein Treffen für Liebhaber historischer Landwirtschafts-Fahrzeuge.

shz.de von
erstellt am 06.Sep.2015 | 22:00 Uhr

Als der Himmel in der Nacht zum Sonntag die Schleusen so richtig öffnete, hatten die Organsiatoren des Traktorentreffens in Schadehorn einige Sorgenfalten bekommen. Denn schließlich läuft die beliebte Veranstaltung mit 200 Schleppern, Treckern und anderem landwirtschaftlichem Gerät auf einem Acker ab, der sich schnell in eine Schlammwüste verwandelt. Doch die Sorgen waren unbegründet, denn am Veranstaltungstag kam die Sonne raus und zahlreiche tatkräftige Helfer sorgten mit viel Stroh dafür, dass der Acker nach und nach wieder begeh- und befahrbar wurde.

Rund 6500 Fans der bis zu 100 Jahre alten Maschinen pilgerten ins kleine Schadehorn. Eine Mammutaufgabe für Michael Möller von den Schlepperfreunden Schadehorn und sein Team. „Man sieht, welche Beliebtheit unsere Veranstaltung erlangt hat“, sagte auch Egon Stapelfeldt aus dem Organisationsteam. Stapelfeldt, der früher bei der ehemaligen landwirtschaftlichen Maschinenfabrik Lythal in Bad Oldesloe arbeitete, kann mit viel technischem und historischem Niveau glänzen.

So ist es bei vielen der aktiven Teilnehmer, aber auch bei den Besuchern, die fachkundig die Vorführungen im Dreschen oder die Wettbewerbe wie das Holzstamm-Wettziehen beobachteten oder geradezu begutachteten. Die Beliebtheit der Veranstaltung erklärt sich auch aus ihrer Familientauglichkeit. „Mit 30 Euro kann man hier einen schönen Familiennachmittag verbringen“, rechnet Möller vor. Eintritt wird nicht erhoben, die Kinder spielen in einem großen Sandkasten, klettern auf Strohballen und springen lachend auf der Hüpfburg. Gemeinsam geht es dann an die Kaffee- und Kuchenbar oder an den Getränkestand.

„Die Veranstaltung wächst eher, als dass sie stagniert“, so Stapelfeldt. Und um den Nachwuchs macht man sich keine Sorgen mehr. „Nach einer kritischen Phase haben wir auch da wieder Zulauf und erfahren viel Unterstützung“, so Möller. „Bis auf das Wetter ist alles wunderbar in Ordnung. Und das ist ja nun tagsüber auch gut geworden. Wir sind zufrieden“, sagt Stapelfeldt.

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