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Familienfreundliches Wohnen in zentraler Lage

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Anwohner schätzen die gute Anbindung /Nahegelegene Autobahn stört die meisten Bewohner nicht - hohe Lärmschutzwand hält den Verkehrslärm größtenteils ab

Itzehoe | Sie leben Tür an Tür mit der Natur und trotzdem in der Kreisstadt. Sie bewohnen schmucke Neubauten auf einem Fleckchen Erde, das bis vor nicht allzu langer Zeit noch zu Heiligenstedten gehörte. Sie haben es nicht weit zum Einkaufen, zur Schule und zur Arbeit, ebenso zur Autobahn Richtung Heide oder Hamburg. Diejenigen, für die all das gilt, wohnen im Wohngebiet Sieversbek im Itzehoer Stadtteil Sude-West.

Fast von Anfang an dabei sind Nadine und Marco Mehrens. Im Jahr 2002 bezogen sie ihr großzügiges Einfamilienhaus im Norden des Wohngebietes. Dabei hatten sie es nicht weit, denn von ihrem vorherigen Zuhause im Holunderweg sind es nur wenige Kilometer bis hierher. Sie waren auf der Suche nach einem Bauplatz - und fanden ihn in der Nachbarschaft. Aus gutem Grund, denn sie wissen die Vorzüge der Kreisstadt zu schätzen: "Es ist alles da, was man zum Leben braucht", so Nadine Mehrens. Für die inzwischen vier und sechs Jahre alten Töchter Finja und Alina ist es nicht weit bis zum Kindergarten und in die Schule, sie haben ihre Freundinnen direkt nebenan und können sich frei bewegen, ohne dass man Sorge um sie haben müsste. Da das Haus der vierköpfigen Familie im Osten des Gebietes liegt, störe auch die nahegelegene Autobahn nicht. Schallschutzwand, Wald und Häuser sorgen für den richtigen Lärmschutz.

Sehr zentral im Neubaugebiet Sieversbek wohnt Familie Schmidt. Dabei handelt es sich nicht um Angehörige des gleichnamigen Landwirtes Wilhelm Schmidt, auf dessen ehemaligem Land das Wohngebiet heute steht. Die Familie von Viktor und Lydia Schmidt stammt aus Sibirien in Russland und lebt seit 1993 in Deutschland. Als Spätaussiedlerfamilie kamen sie zunächst nach Brunsbüttel, wo sie zehn Jahre lang gemeinsam lebten. Heute bewohnen nicht nur die Eltern, sondern auch ihre drei Kinder und sieben Enkel eigene Neubauten im Sieversbek. Dabei wohnt ein Teil der Familie noch immer unter einem Dach: Tochter Tamara Doos und ihr Mann Dimitri bewohnen mit Tochter Julia (16) und Sohn Sascha (14) die obere Etage des Hauses, während die Eltern in der unteren Etage heimisch geworden sind. "So sind immer noch alle zusammen", freut sich Tamara Doos, deren Bruder und Schwester mit ihren Familien in der Nachbarschaft leben. Dabei war ihr Bruder derjenige, der den Umzug nach Itzehoe anzettelte.

Beruflich sind Viktor Schmidt und sein Schwiegersohn noch immer in der alten Heimat verankert: Viktor Schmidt, der in Russland Sozialpädagogik studiert hat, aber dessen Studienabschlüsse in Deutschland nicht anerkannt werden, arbeitet in Meldorf für das Diakonische Werk der evangelischen Kirche. In diesem Jahr wurde dem engagierten Sozialpädagogen das Bundesverdienstkreuz überreicht.

Aber nicht alle Sieversbeker kennen das Wohngebiet seit der Anfangszeit. Bahram Hamidi hat erst vor zwei Jahren sein Grundstück an der Ostseite des Gebietes gekauft und einen stattlichen, weißen Bau darauf errichtet. Geschäftliche Beziehungen haben ihn aus Hamburg hierher geführt. "Der Ausblick hat mich überzeugt", sagt der Bauherr, dessen Garten direkt an die grünen Ausgleichsflächen angrenzt. In Hamburg sei so etwas schwer zu finden und unbezahlbar. Im Moment ist er gemeinsam mit seinem Neffen Keihan Hazizi damit beschäftigt, die Außenanlagen fertig zu stellen.

Auch am Haus von Andrea Schmidt wird noch fleißig gewerkelt. Ihr Häuschen direkt an der Zufahrt zum Wohngebiet haben sie und ihr Partner erst vor kurzem gekauft, nachdem sie es zufällig im Internet in einem Immobilienportal entdeckt hatten.

Mit ihrem vierjährigen Sohn haben sie bis dahin in der Nähe des Planschbeckens in Itzehoe gewohnt, seit Ende April wohnen sie nun hier. "Der Vorbesitzer hat nicht viel am Haus gemacht, das holen wir jetzt nach", so die junge Mutter. Ihr Sohn langweilt sich derweil nicht: Viele Kinder in der Nachbarschaft und tolle Spielmöglichkeiten in der Umgebung bieten täglich Spaß und Abenteuer.

Eine, die davon in Zukunft ebenfalls Gebrauch machen wird, ist die kleine Lia. Mit ihren Eltern Kim Jan Möller und Margarita Kremer bewohnt die erst acht Monate alte Erdenbürgerin eine Doppelhaushälfte. Als das Paar auf der Suche nach einem Eigenheim war, fiel die Entscheidung vor eineinhalb Jahren auf Itzehoe-Sieversbek. "Viele Freunde und Verwandte wohnen in der Nähe und auch zur Arbeit nach Itzehoe und Oelixdorf haben wir es beide nicht weit", erzählt Lias Vater. Außerdem schätzt er die gute Anbindung an Autobahn und Stadt.

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erstellt am 03.Aug.2013 | 05:59 Uhr

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