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Filmwettbewerb des KJR : Falsche Muskeln und James Blond

vom
Aus der Redaktion des Stormarner Tageblatt

Zwei Teams dominieren beim Kurzfilmwettbewerb des Kreisjugendrings.

Krimis, Tanzvideos und echte Kinostars – das Finale des Kreisjugendring-Filmwettbwerbs „Jetzt oder nie“ bot am Wochenende satte 35 Kurzfilme in rund zwei Stunden. Die Zuschauer im Saal des Bargteheider „Cinema Paradiso“ bekamen also so Einiges geboten.

Die Qualität und der Anspruch waren wie schon in den Vorjahren sehr unterschiedlich. Das lag natürlich auch an der unterschiedlichen technischen Vorbildung. Während deutlich zu erkennen war, dass manche Teilnehmer schon viel Erfahrung mit Drehbüchern, Kameras und Schnittprogrammen haben, waren andere Videos eindeutig Erstlingswerke. Doch das war nicht unbedingt der zentrale Punkt für eine gute Bewertung. Die Idee und auch die darstellerische Leistung wurden ebenso honoriert. „Wir möchten ja talentierte und neugierige Videotalente motivieren und sie nicht bremsen“, erklärte Thomas Gericke, Medienpädagoge beim Kreisjugendring.

In diversen Workshops bringt er seit vielen Jahren Kindern und Jugendlichen die Kunst des Filmemachens näher. So entstanden auch dieses Mal zahlreiche der eingereichten Beiträge in Feriepassprojekten. So zum Beispiel eine Reihe von „Tennis-Krimis“ die auf dem Gelände des THC Bad Oldesloe gedreht werden durften. Interessant war es, festzustellen, welche Dinge die Jugendlichen beschäftigen. Viele Geschichten hatten mit Mobbing, Ausgrenzung, Konkurrenzkampf und Freundschaft im weitesten Sinne zu tun.

Die Abräumer des Wettbewerbs wurden auf der einen Seite eines der bereits erwähnten Ferienpassprojekte „James Blond“ holte bei den Kinderfilmen den vom Cinema Paradiso gespendeten Publikums- und den Jurypreis. Die jungen Videomacher jubelten schon sehr professionell. Der größte Sieger des diesjährigen Wettbewerbs wurde aber der Oldesloer Dariusch Tabatabei. Er gewann den Jugendfilmtitel für „Der Rote Teppich“ – der bei einer Kinopremiere entstand und daher mit echten Hollywoodstars aufwarten konnte. Tabatabei und sein Team durfte sich auch über den Publikums- und den Fitnesssonderpreis der AOK für „Kells Muskel Keller“ freuen, der sich mit Fitnesswahn auseinandersetzte.

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