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Stormarner Tageblatt

23. Oktober 2017 | 23:10 Uhr

Bad Oldesloe : Experiment geglückt: Rekord!

vom
Aus der Redaktion des Stormarner Tageblatt

Die Stormarnhalle in Konzertsaal verwandelt und „Jeden Tag Silvester“ feiern Jahresabschlusskonzert mit begeisterten 1300 Fans .

shz.de von
erstellt am 27.Dez.2016 | 06:00 Uhr

Knapp 1300 jubelnde Musikfans, gerührte Musiker und ein erschöpfter, aber sichtlich erleichterter Organisator: Das Konzert von „Jeden Tag Silvester“ in der Stormarnhalle – mit „Liza & Kay“ sowie Luisa im Vorprogramm – war ein Erfolg. Damit konnten Organisator Benjamin Rodloff und seine Crew allen Skeptikern die bestmögliche Antwort geben. In den Wochen und Monaten vor dem großen „Jahresabschlusskonzert“ waren immer wieder Zweifel laut geworden, dass die Stormarnhalle ein denkbar ungegeigneter Konzertort sei.

Die Oldesloer Lokalpolitik hatte aus unterschiedlichen Gründen gegen eine von Rodloff beantragte höhere Förderung entschieden, gewährte aber am Ende 2000 Euro Kostenerlass, hauptsächlich aus einem Grund: Man wollte sehen, ob die Sporthalle am Exer – nach vielen anderen Versuchen – sich nicht doch in eine überzeugende Konzertlocation verwandeln lässt.

Rodloff und sein Team mussten zwar erheblichen technischen Aufwand betreiben, damit das Vorhaben gelingen konnte: Licht- und Tontechnik mussten sich am Ende nicht vor großen Konzertsälen wie in Hamburg etwa verstecken. Die Atmosphäre und der Klang am Abend erinnerte nicht mehr an eine Sporthalle. Die Katakomben eignen sich wunderbar für Backstage-Kabinen und Produktionsbüros. So kam im Hintergrundbereich großes Konzertfeeling auf.

Luisa Kummerfeld, die die Online-Abstimmung als lokale Supportband für sich entscheiden konnte, nutzte die perfekten Bedingungen, um Premiere als Solomusikerin zu feiern. Das gespannte Publikum bekam so einen Eindruck, wohin die Electropop-Reise der jungen Oldesloerin (19) gehen könnte. Die zweite Vorband es Abends, „Liza & Kay“, spielte ebenfalls neue Titel vom kommenden Album.

„Jeden Tag Silvester“ hielten ihr Versprechen und präsentierten beim Heimspiel fünf nagelneue Songs. Sie gaben damit tiefen Einblick in das neue, zweite Album, das im Frühjahr erscheinen soll. Mit den rund 1300 Besuchern wurde der insgeheim erhoffte Rekord für ein Popkonzert in der Kreisstadt aufgestellt. Wenn sich Veranstalter finden, könnte die Stormarnhalle nun wohl häufiger Popkonzerte zu Gast haben.  

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