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„Ex-Storch“ Christopher Kramer fühlt sich mittlerweile beim VfB pudelwohl

vom
Aus der Redaktion des Stormarner Tageblatt

shz.de von
erstellt am 25.Jan.2016 | 13:58 Uhr

„Ich würde auf die Nominierung verzichten, wenn wir dafür eine super Rückrunde spielen. Dennoch hoffe ich, bei der Wahl zum Fußballer des Jahres natürlich so gut wie möglich abzuschneiden“, stellt Christopher Kramer, der im letzten Sommer von Regionalliga-Absteiger VfR Neumünster zum VfB Lübeck gewechselt war, klar, dass es für ihn nicht allein um seine Person, sondern um die gesamte Mannschaft geht. Der bullige Angreifer ist ein echter Teamplayer. Worte, die den 26-Jährigen, schnell zum Publikumsliebling an der Lohmühle haben werden lassen – und das als gebürtiger Kieler, der einst auch bei Lübecks Erzrivale Holstein kickte. Doch Kramers Vergangenheit stört in Lübeck niemanden mehr. „Die Fans des VfB sind anders, familiärer, so wie der Verein auch. Der Mensch steht im Vordergrund und nicht der Profit.“

Daher nimmt der Stürmer sogar einige Strapazen auf sich, pendelte in der Anfangszeit ständig zwischen seinem Wohnort in Kronshagen und dem 90 Kilometer entfernten Lübeck hin und her, um an den Trainingseinheiten teilnehmen zu können. Inzwischen hat sich die Situation entspannt. „Mein Hauptwohnsitz ist noch in Kronshagen, aber ich habe auch eine Wohnung von unserem Torwart Jonas Toboll übernommen, um erst einmal vorübergehend die Fahrten reduzieren zu können“, so Kramer, dessen Vertrag in der Hansestadt im Sommer 2016 ausläuft. Ob er danach weiter für Lübeck aufläuft, ist noch nicht geklärt. Tendenzen gibt es aber nach Aussage des 26-Jährigen: „Mein Wunsch ist es, mit dem VfB Lübeck in der Zukunft einmal in der 3. Liga zu spielen. Und ein erstes Gespräch über meinen eventuellen Verbleib hat es mit dem Verein ja auch bereits gegeben.“

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