Ex-HSH-Chefs müssen vor Gericht

Nonnenmacher
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02. Mai 2013, 03:59 Uhr

Hamburg | Der frühere HSH-Nordbank-Chef Dirk Jens Nonnenmacher und fünf weitere Ex-Vorstandsmitglieder müssen sich wegen des Verdachts der Veruntreuung von Bankvermögen in einem besonders schweren Fall vor Gericht verantworten. Das Landgericht Hamburg habe die Anklage gegen die Manager zugelassen, berichtet die "Süddeutsche Zeitung". Die Beschuldigten weisen die Vorwürfe zurück. Eine Bestätigung des Gerichts war gestern nicht zu erhalten.

Nonnenmachers Anwalt Heinz Wagner bestätigte die Informationen der Zeitung: "Das Landgericht hat die Anklage der Staatsanwaltschaft gegen die Ex-Vorstände der HSH Nordbank zur Hauptverhandlung zugelassen und als Beginn der Hauptverhandlung Mitte Juli in Aussicht genommen." Hintergrund sind Geschäfte mit dem Codenamen "Omega" aus dem Jahr 2007, die für die Bank verlustreich endeten.

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