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Essen verbrannt: Rentnerin erlitt Rauchvergiftung

vom
Aus der Redaktion des Stormarner Tageblatt

Eine 77-Jährige aus Tangstedt hat durch verbranntes Essen eine Rauchgasvergiftung erlitten. Die Rentnerin hatte am Montag gegen 17 Uhr in ihrem Haus im Amselweg einen Schwächeanfall und brach im Flur zusammen. Es gelang ihr nicht mehr, in die Küche zu kommen und den Herd auszuschalten, wo Essen in der Pfanne brutzelte. Es verbrannte und führte zu einer starken Rauchentwicklung, so dass die Brandmelder ausgelöst wurden. Eine Nachbarin (54) hörte das und sah kurz darauf auch schon den Rauch im Haus. Sie alarmierte die Feuerwehr, die kurzerhand die Eingangstür des Hauses aufbrach. Ein Polizist und ein Feuerwehrmann konnten die alte Dame, die noch im Hausflur lag, aus dem Gefahrenbereich ziehen. Die Rentnerin war noch ansprechbar, aber so schwach, dass sie sich nicht bewegen konnte. Sie wurde von einem Notarzt versorgt und in das Klinikum Heidberg eingeliefert.

Das Haus war stark verqualmt und musste von der Feuerwehr belüftet werden. Ein offenes Feuer war glücklicherweise nicht ausgebrochen, so dass kein direkter Gebäudeschaden entstand. Dank der Rauchmelder und der aufmerksamen Nachbarin konnte vermutlich das Leben der Frau gerettet und schlimmerer Schaden vermieden werden.

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erstellt am 20.Aug.2013 | 22:35 Uhr

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