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Klein Wesenberg / Hamberge : Eskimorolle für den guten Zweck

vom
Aus der Redaktion des Stormarner Tageblatt

Inner Wheel Club Stormarn wagt sich mit Hilfe der SV Hamberge Kanu-Sparte zum Benefiz-Paddeln auf die Trave

shz.de von
erstellt am 12.Jun.2017 | 06:00 Uhr

Traumbedingungen für das erste Benefiz-Paddeln auf der Trave. „Vom Kanuanleger in Klein Wesenberg aus paddeln die 30 Teilnehmer mit dem Strom und haben auch noch Rückenwind bis zu unserem Bootshaus in Hamberge“, erklärt Oliver Rausch von der erfolgreichen Kanu-Sparte des SV Hamberge.

Trotz der idealen Wetter- und Windverhältnisse sei das Paddeln doch ganz schön anstrengend gewesen, gibt Pastpräsidentin Dr. Heike Fink vom Inner Wheel Club Stormarn mit einem Augenzwinkern zu. Sie hatte die Idee zu der Benefizveranstaltung auf der Trave und nahm Kontakt zu den erfahrenen Paddlern in Hamberge auf. Unter den 30 Teilnehmern – Mitglieder von Inner Wheel und Rotary sowie zahlreiche Freunde und Unterstützer – waren nur zwei, die schon einmal in einem Kanu gesessen haben.

Acht „Kanadier“ mit Platz für zwei Paddler und ein „Zehner“ starteten mit reichlich Verspätung am Kanuanleger in Klein Wesenberg. „Es dauert schon einige Zeit, bis alle sicher in den Booten sitzen“, erklärt Rausch. Natürlich wurden die Neulinge von erfahrenen Hambergern begleitet und kräftig unterstützt. Ehrensache für die aktiven Sportler.

Trotzdem hatte der eine oder andere doch seine Mühe, das Kanu gerade und in Zielrichtung auf dem Wasser zu halten. Hindernisse wie herabgestürzte Äste erschwerten zudem mancherorts das Paddeln. Zwei Männer hatte es dann auch gleich nach dem Start so richtig erwischt: Sie setzten sich zwar gleich nach dem Start an die Spitze der Boote, kippten dann aber langsam zur Seite und landeten im Wasser. Sie nahmen es mit Humor, mussten jedoch ausscheiden und das Kanu an Land hieven. Heike Fink ist erstaunt, dass die Paddler für die rund 3,5 Kilometer lange Strecke tatsächlich nur eine halbe Stunde gebraucht haben. „Für Anfänger sicher gar nicht so schlecht“, schmunzelt sie. Zwei „Eskimorollen“ waren zu verzeichnen – Anfängerpech eben.

Und das Startgeld von 25 Euro pro Teilnehmer tat nicht weh, hilft aber wie immer bei Inner Wheel einer guten Sache. „Wir spenden das Geld an den Hospizverein Lebensweg in Bad Oldesloe“, erklärt Heike Fink. Sie ist Onkologin. Daher liegt ihr das Projekt sehr am Herzen. „Wir sind dankbar, dass Frau Tiedtke die Initiative ergriffen hat, ein stationäres Hospiz in Bad Oldesloe zu schaffen“, so Fink. Sie hofft, dass auf dem Baugrundstück am Sandkamp bald der erste Spatenstich für das stationäre Hospiz gemacht werden kann.

Sabine Tiedtke bedankte sich nach der Paddeltour beim anschließenden Grillen und Kuchenverkauf am Hamberger Bootsanleger persönlich für den ehrenamtlichen Einsatz der Inner-Wheel-Mitglieder und ihren Freunden.

Den eigens gestifteten Pokal gewannen Dorothea und Gregor Jagow aus Hamburg. Wer weiß: Vielleicht wird diese Aktion im nächsten Jahr fortgesetzt? Spaß hat es allen – auch den Mitgliedern der Kanu-Sparte – allemal gemacht.

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