Es ging um Sein oder Nichtsein

Der neue Vorstand des DRK Reinfeld: Uwe Mikuszeit, Manuela Körner, Martin Suxdorff, Dagmar Knüppel, Martin Radziwill, Ingrid Wischmann, Vorsitzende Cordula Andjelic-Neumann, Ingrid Baumgart und Horst Litzenroth (von links)
Der neue Vorstand des DRK Reinfeld: Uwe Mikuszeit, Manuela Körner, Martin Suxdorff, Dagmar Knüppel, Martin Radziwill, Ingrid Wischmann, Vorsitzende Cordula Andjelic-Neumann, Ingrid Baumgart und Horst Litzenroth (von links)

Neue Vorsitzende nach langer Suche endlich gefunden / DRK-Ortsverein Reinfeld gerettet / Ehrungen unf Flüchtlingshilfe

shz.de von
19. Mai 2015, 11:02 Uhr

Die Zukunft des DRK-Ortsvereins in der Karpfenstadt ist vorerst gesichert. Nach monatelanger und schwieriger Suche nach einem neuen Vorsitzenden oder einer neuen Chefin wurde jetzt auf der Mitgliederversammlung Cordula Andjelic-Neumann aus Reecke einstimmig zur neuen Vorsitzenden gewählt. Ihre Schwerpunkte sieht die in Reinfeld aufgewachsene Ehrenamtlerin in der Erhöhung der Mitgliederzahlen und die Verbesserung der „Außenwirkung“ des DRK. Wichtig ist für sie auch die Verjüngung der Vereinsstruktur. Eine solche Aufgabe könne, so die neue Vorsitzende, nicht von einer Person allein bewältigt werden, sondern sie setzte sehr auf Vertrauen und Teamwork.

Der zweite Vorsitzende Martin Radziwill, der rund zwei Jahre lang das Amt des Vorsitzenden kommissarisch übernommen hatte, wurde in seinem Amt bestätigt und wird ihr besonders im ersten Jahr mit Rat und Tat zur Seite stehen. „Wir sind erleichtert, dass es wieder eine Vorsitzende gibt. Es ging hier um Sein oder Nichtsein des Reinfelder DRK“, sagt Radziwill. Die Kassenprüfer Angelika Litzenroth und Christa Knüppel sowie die Schatzmeisterin Ingrid Wischmann wurden in ihren Ämtern bestätigt.

19 passive Mitglieder sind bereits 25 Jahre beim Deutschen Roten Kreuz aktiv und engagiert bei der Sache. Inge Sachse und Horst Litzenroth können sogar auf eine 50-jährige Mitgliedschaft zurückblicken. Edith Litzenroth und Dieter Ritscher wurden für ihren 50-jährigen Dienst in der DRK-Bereitschaft geehrt.

Ingrid Baumgart, Leiterin der Kleiderkammer, berichtete von der Versorgung von zahlreichen Flüchtlingen. Von Bettwäsche über Haushaltsgegenstände bis hin zu Unterwäsche wurde alles ausgegeben, was die Kleiderkammer hergab. Dies funktioniere, so Baumgart, natürlich nur, wenn auch ausreichend Spenden beim DRK eingingen. „Es ist erstaunlich, welche Arbeitsleistung von den aktiven Mitgliedern geleistet wird. Hier kamen im vergangenen Jahr so einige tausend Stunden zusammen“, betont Martin Radziwill. Und das alles ehrenamtlich ohne jede Vergütung. Das könne gar nicht genug gewürdigt werden, machte er deutlich.

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