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Stormarner Tageblatt

23. Oktober 2017 | 03:26 Uhr

Stormarn-Rallye : Es geht um mehr als nur PS

vom
Aus der Redaktion des Stormarner Tageblatt

Der MSC Trittau lud zur 33. Stormarn-Rallye, zur 11. Stormarn Classic und zur 7. Retro Rallye. Dabei kam es auch zu zwei Unfällen.

shz.de von
erstellt am 04.Apr.2016 | 04:00 Uhr

Röhrende Motoren und begeisterte Rallyefans an den Strecken im ganzen Kreis. Gleich drei „Rennen“ des MSC Trittau sorgten am Wochenende für staunende Blicke bei Spaziergängern und anderen Verkehrsteilnehmern. Zum 33. Mal hatte der MSC zur Stormarn-Rallye geladen, 51 Fahrer waren am Start hinzu kamen noch und 35 Classic-Fahrer in ihren Oldtimern und 18 Teilnehmer einer Gleichmäßigkeitsfahrt. Dabei muss zwischen zwei Punkten eine bestimmte Sollzeit möglichst genau eingehalten werden.

Die 11. Stormarn Classics war für die Oldtimer-Freunde gleichzeitig der Start in die neue Saison. „Wir sind komplett zufrieden. Im Prinzip hat alles gut funktioniert. Außerdem hat sich gezeigt, dass wir in Norddeutschland einen guten Namen haben“, sagt Stefan Herr von der Rallyesparte des Motorsportclubs MSC Trittau. „Die Teilnehmerliste ist gespickt mit großen Namen des Motorsports. Einzelne aufzuzählen wäre allen anderen gegenüber, nicht gerecht. Wer in der Szene einen Namen hat, ist mittlerweile in Trittau dabei“, so Stefan Herr.

In diesem Jahr spielte auch das Wetter perfekt mit, was auch für die Publikumsresonanz wichtig ist. „Die Bedingungen waren quasi optimal“, so Stefan Herr. In Delingsdorf kam am Zuschauer punkt für die Wertungsprüfung es regelrecht zu einem kleinen Gedrängel.

Für zwei Schockmomente sorgten allerdings zwei Unfälle. In Delingsdorf rutschte ein Fahrzeug in den Graben, was aber ohne größere Folgen blieb. Schwerwiegender war ein Unfall bei der Wertungsprüfung zwischen Mollhagen und Eichede. „Wegen eines Fahrfehlers ist ein BMW dort mit hoher Geschwindigkeit verunglückt“, erklärte Herr. Zunächst war man auf Grund der Umstände vom Schlimmsten ausgegangen. Rettungswagen und ein -hubschrauber waren in kurzer Zeit an der Unfallstelle. „Zum Glück können wir heute sagen, dass beide Insassen nur leicht verletzt wurden und das Krankenhaus mittlerweile wieder verlassen konnten“, so Herr, noch am Abend mit dem Fahrer sprach. „Bei Unfällen dieser Art ist es Routine und Vorsichtsmaßnahme, dass die Beteiligten ins Krankenhaus kommen und gründlich durchgecheckt werden. Wir sind froh, dass es am Ende gut für sie ausgegangen ist“, so der Rallyespartenleiter. Positiv sei zudem, dass die Abläufe in der Unfallsituation erstklassig funktioniert hätten. „Die Hilfskräfte haben alles richtig gemacht“, lobt Herr. Den Gesamtsieg der 33. Stormarn-Rallye holten sich übrigens Jan Becker und Günther Puritz mit ihrem Subaru WRX.

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