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Stormarner Tageblatt

12. Dezember 2017 | 23:34 Uhr

„Erträge fließen in die Region“

vom
Aus der Redaktion des Stormarner Tageblatt

Sparkasse Holstein und 17 Sparkassen-Stiftungen bilanzieren ihr gesellschaftliches Engagement im vergangenen Jahr

von
erstellt am 21.Dez.2015 | 00:34 Uhr

Tue Gutes und rede darüber: Dieser Empfehlung eines deutschen Politikers folgt die Spitze der Sparkasse Holstein traditionell zum Jahresende mit einer Pressekonferenz, bei der das gesellschaftliche und soziale Engagement des Kreditinstitutes und seiner Stiftungen erläutert wird. 5,6 Millionen Euro habe die Sparkasse Holstein dieses Jahr für gemeinnützige Projekte direkt oder über ihre 17 Stiftungen ausgegeben, sagte Vorstandsvorsitzender Dr. Martin Lüdiger gestern. Das Kapital der Stiftungen werde kontinuierlich aufgestockt, zugleich würden laufende Projekte finanziert.

„Die Sparkasse Holstein ist, was ihre wirtschaftliche Kraft angeht, in Schleswig-Holstein ganz vorn, deshalb können wir das weiter in diesem Umfang leisten“, sagte Lüdiger und setzte nach: „Das macht schon Spaß, dass wir keine Aktionäre bedienen müssen, sondern unsere Erträge zurück in die Region fließen lassen können, und das in mit Zustimmung unserer Gewährsträger.“
Ein paar der Zahlen, die genannt wurden: 5,1 Millionen Euro ließ die Sparkasse ihren 17 Stiftungen zukommen, jeweils acht gibt es in Ostholstein und Stormarn, eine agiert überregional in beiden Kreisen. Sie und der Hamburger Rand sind das Geschäftsgebiet. 523000 Euro schüttete die Sparkasse aus Spenden, Sponsoring und aus PS-Sparen direkt an Vereine, Verbände und Initiativen aus. Die Stiftungen gaben rund drei Millionen Euro aus.
Zu den Schwerpunkten der Stiftungsarbeit zahlen zwei außerschulische Bildungseinrichtungen: Das Erlebnis Bungsberg als Herzstück des Bildungsspaßes Ostholstein und eine ähnliche Form der Naturkunde für Kindergärten und Grundschulen in Grabau (Stormarn). Zwischen 8000 und 10000 Kinder besuchten jedes Jahr die auf das Thema Wald spezialisierte Bildungsstätte in Grabau. Der Bildungsspaß auf dem Bungsberg sei 2015 vollständig ausgebucht gewesen, 8000 Kinder hätten dieses Angebot wahrgenommen, Zwei Ende 2014 gekaufte Doppeldeckerbusse ermöglichten den Transport von bis zu 90 Kindern nach Grabau und auf den Bungsberg, und das habe sich als effektive und preisgünstige Lösung erwiesen. Sport- und Kulturförderung (wie die Präsentation zeitgenössischer Kunst in Ahrensburg und Trittau) Konzertsommer), Leseförderung und die Vereinbarkeit von Familie und Beruf seien weitere Stiftungsfelder.

Mit der Landesgartenschau 2016 in Eutin warteten eine Fülle selbst gestellter Aufgaben, darunter ein grünes Klassenzimmer. Und im Kreis Stormarn werde als neues Projekt „Sport für alle! Stormarner Vereine leben inklusiven Sport“ gestartet: Dabei werde in Zusammenarbeit mit dem Kreissportverband und mit einer hauptamtlichen Kraft das Ziel verfolgt, die Zahl Menschen mit Handicap unter den aktiven Sportlern spürbar zu erhöhen. Martin Lüdiger: „Das Projekt ist auf drei Jahre angelegt und wir sind gespannt, was dabei herauskommt. Es ist auf jeden Fall ein spannender Versuch.“

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