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Stormarner Tageblatt

23. November 2017 | 06:42 Uhr

Erster Job nach dem Studium

vom
Aus der Redaktion des Stormarner Tageblatt

Zwei junge Damen starten in der Trittauer Verwaltung durch / Bürgermeister Mesch freut sich über die neuen Gesichter

Die Verwaltung präsentierte kürzlich zwei neue Gesichter: Die Leitung der Volkshochschule hat Franca Fritschi (28) seit 1. September übernommen. Neue Klimaschutzmanagerin ist Berit Ostrander (27). Für beide junge Frauen ist es der erste Job nach dem Studium und beide mussten auch sofort in laufende Projekte einsteigen. Voran ging ein umfangreiches Auswahlverfahren.

Franca Fritschi wurde in Stuttgart geboren, hat in Magdeburg studiert und ihren Master mit dem Schwerpunkt Kulturvermittlung gemacht. Während des Studiums war sie als Kulturagent für Schulen tätig. Nach dem Studium folgte ein Praktikum bei der Stuttgarter Volkshochschule. „Das hat mir schon gezeigt, dass ich in dem Bereich gerne tätig sein würde“, sagt die 28-Jährige, die gemeinsam mit ihrem Partner derzeit den Umzug nach Hamburg plant. Das derzeit laufende Programm mit 76 Kursen, davon elf neuen, hat sie von ihrer Vorgängerin übernommen und findet es sehr vielfältig.

„Jetzt laufen die Planungen für das nächste Semesterprogramm, das vor Weihnachten erscheint“, erzählt sie. Das Semester beginnt am 5. Februar. Eigene Ideen hat sie auch schon viele, die nach und nach einfließen werden. Bürgermeister Oliver Mesch freut sich über neue Impulse und betont: „Die Volkshochschule ist eine wichtige Institution für die Volksbildung.“

Berit Ostrander hat seit dem 2. Oktober die Nachfolge von Dr. Christoph Magazowski angetreten, der jetzt Fachbereichsleiter für das Bau- und Projektmanagement ist. Sie kommt aus Norderstedt, hat in Flensburg den Bachelor of Engineering in Energie- und Umweltmanagement gemacht und in Kassel den Master in Regenerative Energie und Energieeffizienz. „Ich habe mich schon in der Schule für den Klimaschutz interessiert und ein freiwilliges, ökologisches Jahr sowie ein halbes Jahr in Michigan (USA) hat mir gezeigt, wie wichtig es ist, beim Bürger anzufangen“, erzählt sie. In Michigan sei es nur mit dem Auto möglich gewesen, von A nach B zu kommen. Es gab wohl eine Bahn, aber deren Betrieb wurde eingeschränkt statt verstärkt. In Trittau nimmt sie den Faden auf der Projekte FahrRad und des Klimaschutzkonzeptes, plant einen Klimaschutztag mit vielen Infos für die Bürger, zum Beispiel über LED-Lampen und energetische Haussanierung. „Es ist wichtig, das Fahrradfahren komfortabel ist und eine gute Infrastruktur geboten wird“, sagt sie. Derzeit wohnt sie übergangsweise in Lütjensee und freut sich über den Radweg nach Trittau, den sie täglich selbst nutzt. Auch sie plant den Umzug nach Hamburg mit ihrem Partner. Ihre Stelle wird vom Projektträger Jülich gefördert und ist zunächst bis August nächsten Jahres befristet. Die Bundesregierung hat festgelegt, dass die Kommunen die Treibhausgasemissonen bis 2030 um 55 Prozent senken sollen.

„Von daher ist der Klimaschutz eine Pflichtaufgabe und es muss noch mehr Überzeugungsarbeit geleistet werden“, so Bürgermeister Oliver Mesch. Jedes gut sanierte Haus führe ja auch zu Einsparungen.

Berit Ostrander ist montags bis mittwochs am Vormittag und am Donnerstagnachmittag unter (04154) 807942 erreichbar sowie unter der E-Mail Berit. Ostrander @trittau.de.

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