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Knappe Pleite : „Ersatzspieler“ Begunk hadert mit Schiedsrichter

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Aus der Redaktion des Stormarner Tageblatt

Trainer Bernd Begunk war einziger Ersatzspieler des WSV Tangstedt gegen den Sereetzer SV in der Fußball-Verbandsliga. Der WSV war zwar das bessere Team, verlor aber dennoch mit 0:1. Auch, weil ein Treffer Asad Khans die Anerkennung verweigert wurde.

shz.de von
erstellt am 06.Okt.2013 | 15:00 Uhr

Bernd Begunk, Coach der Verbandsliga-Fußballer des WSV Tangstedt, ist derzeit nicht zu beneiden. Nicht nur, dass seine Elf nach dem 0:1 (0:0) beim Sereetzer SV langsam aber sicher den Abstiegsplätzen gefährlich nahe kommt. Die Personalnot am vergangenen Sonnabend war zudem auch so groß, dass der WSV-Trainer sich selbst mit auf den Spielberichtsbogen setzen musste – als einziger Ersatzspieler seines Teams. „Mir blieb nichts anderes übrig, unser Kader ist mittlerweile auf 15 Spieler geschrumpft und leider mussten wir auf einige berufsbedingt verzichten.“

Umso mehr hatte sich Begunk gewünscht, dass seine Rumpftruppe wichtige Punkte gegen einen direkten Konkurrenten im Kampf um den Klassenerhalt sammelt. Und ein Sieg wäre durchaus möglich gewesen – selbst in Unterzahl. „Wir waren über 90 Minuten feldüberlegen und hatten die besseren Chancen“, so Begunk. „Der einzige Vorwurf, den ich den Jungs machen kann, ist die Chancenverwertung.“ Vor allem Asad Khan hätte den WSV auf die Siegerstraße bringen können, scheiterte jedoch zweimal in aussichtsreicher Position. „Zudem wurde ihm ein Treffer in der 64. Minute wegen angeblichen Abseits’ abgepfiffen – eine Frechheit“, so Begunk, der nicht nur deshalb kein gutes Haar an Schiedsrichter Rosenthal ließ. „Leider hat er die harte Gangart des SSV nicht unterbunden und in vielen Momenten fälschlicher Weise gegen uns entschieden“, unterstrich der WSV-Trainer, dass er sich benachteiligt fühlte. Nichts zu deuteln allerdings gab es an der Roten Karte gegen Besnik Delija (45.), der sich nach einer Provokation des SSV-Spielertrainers Ronny Tetzlaff zu einer Tätlichkeit hinreißen ließ. Und auch der Siegtreffer – ausgerechnet durch Tetzlaff (88.) – habe sich der WSV selbst zuzuschreiben. „Da waren wir nicht unaufmerksam genug“, gestand Begunk.

Sereetzer SV: Pape – Aktürk (51. P. Seling), Göhlert, Rüttel, M. Seling, Ahrens, Behnke, Tetzlaff, Capelle (83. Kayahan), Mending, Fiedler.

WSV Tangstedt:Johann – Delija, Meyer, Füllgraf, Kausch, Khan, Henkies, Lehmann, Bodzian, Schubert, Geert.

SR: Rosenthal (Lübeck).

Zuschauer:70.

Tore: 1:0 Tetzlaff (88.).

Rote Karte: Delija (45., wg. Tätlichkeit).

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