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Stormarner Tageblatt

24. August 2017 | 05:18 Uhr

Sülfeld : Er könnte der neue Pastor werden

vom
Aus der Redaktion des Stormarner Tageblatt

Steffen Poos stellt sich vor und wird am 4. Advent den Gottesdienst in der Sülfelder Kirche halten.

Die Vakanz der Pastorenstelle an der Sülfelder Kirche, zu der auch die Gemeinde Grabau gehört, könnte bald ein Ende haben. Mit Steffen Poos hat der Kirchengemeinderat einen Pastor gefunden, der gerne der neue Gemeindeseelsorger werden würde. Derzeit arbeitet der 34-jährige Pastor noch in Nieder-Moos im Hessischen. Die Vorstellungsgespräche mit dem Pastor sind positiv gelaufen.

Steffen Poos wird nun am Sonntag, 21. Dezember, dem 4. Advent, in der Sülfdelder Kirche ab 14 Uhr seinen Vorstellungsgottesdienst halten. Anschließend ist in der Remise eine Gemeindeversammlung der Kirche geplant, in deren Verlauf die Gemeindemitglieder Steffen Poos bei Kaffee und Kuchen persönlich kennenlernen können. Der Pastor wird den Bürgern dann gerne Rede und Antwort stehen.

Poos selbst möchte wohl möglich bald in den Norden nach Sülfeld kommen und das 250 Jahre alte Pastorat und die Kirche wieder mit Leben erfüllen. „Ich bin sehr zuversichtlich das es gut wird“, sagte der Vorsitzende des Kirchengemeinderates, Ulrich Bärwald. Er rechnet damit, das, wenn alles nach Plan verläuft, der neue Pastor im Februar oder März 2015 in Sülfeld anfangen kann. Damit wäre dann eine über zwei Jahre andauernde Vakanz beendet.

Nachdem Pastor Dr. Michael Dübbers nach elf Jahren, er trat im November 2002 die Nachfolge von Pastor Frank Eggert an, im Januar 2013 die Kirchengemende in Richtung Schleswig verlassen hatte um dort Pastor am Dom zu werden, sah es bereits zwei Mal so aus, als hätte die Kirchengemeinde Sülfeld eine neue Pastorin gefunden. Im Frühjahr des vergangenen Jahres bewarb sich Wiltraud Schuchardt in Sülfeld. Die 49-Jährige aus Bredstedt, dort arbeitete sie bereits seit 20 Jahren gemeinsam mit ihrem Mann, der ebenfalls Pastor ist, wurde auch vom Kirchengemeinderat mehrheitlich gewählt und alles schien zunächst geregelt zu sein. Doch die knappe Mehrheit, die sich im Klirchengemeindart für sie ausgesprochen hatte, reichte der Pastorin nicht aus, um in ihrer jetzigen Heimat alles aufzugeben und nach Sülfeld zu kommen. Deshalb sagte sie den Sülfeldern ab.

Im Januar kam dann Lisa Schwetasch, eine Pastorin, zur Anstellung nach Sülfeld. Bei ihr hatte der Kirchengemeinderat ein einstimmiges Votum gefasst. Die 27-jährige Seelsorgerin zog mit ihrem Mann in das Pastorat ein. Doch lange blieb das Paar dort nicht wohnen. Bereits im Mai wurde Lisa Schwetasch vom Landeskirchenamt wieder abberufen und in Ostholstein als Team-Pastorin eingesetzt.

Damit standen die Sülfelder wieder ohne einen eigenen Seelsorger da und waren immer auf eine Vertretung angewiesen. Jetzt endlich sieht es so aus, als könnte die pastorenlose Zeit beendet werden.

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