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Stormarner Tageblatt

20. Oktober 2017 | 01:55 Uhr

Er hört auf und will es dennoch wissen

vom
Aus der Redaktion des Stormarner Tageblatt

Stadt: Rolf-Peter Fröhlich gibt Vorsitz ab – Kreis: Er tritt 2016 wieder an

shz.de von
erstellt am 13.Feb.2015 | 11:55 Uhr

Die Zeit ist reif – reif, den Vorsitz endgültig abzugeben. Seit fast 20 Jahren – mit kurzer Unterbrechung – leitet Rolf-Peter Fröhlich den Schützenverein Bargteheide und Umgegend von 1908. „Das reicht“, sagt die Frohnatur und steht deshalb für eine weitere Amtsperiode nicht mehr zur Verfügung. „Es war eine schöne Zeit und hat viel Spaß gemacht. Aber jetzt muss das ein anderer machen.“

Jemand anderes sei
(nach anfänglichen Schwierigkeiten) bereits gefunden, so Fröhlich. Mehr verrät er allerdings nicht, sondern verweist auf die Jahreshauptversammlung am Mittwoch, 25. Februar, ab 20 Uhr in der Schützenhalle an der Jersbeker Straße 85. Da werden die personellen Weichen gestellt. „Meine Frau Ute stellt ihren Posten als Schriftführerin übrigens ebenfalls zur Verfügung“, merkt der Noch-Vorsitzende an. Daneben stehen weitere Vorstandsmitglieder zur Wahl. „Ein Umbruch steht bevor“, teilt Pressesprecher Horst Kummereincke, der frühere Bürgervorsteher, mit. „Es dürfte

in der Versammlung spannend hergehen“, vermutet er.

Spannend war auch das Schaffen und Wirken von Rolf-Peter Fröhlich. „Wir haben viel bewegt und erreicht“, erklärt er, blickt mit Wehmut zurück und erinnert – um nur ein Beispiel zu nennen – an das überaus gelungene Jubiläumswochenende angesichts des 100. Geburtstags des Bargteheider Schützenvereins. Klar gab es auch Nackenschläge, liefen Dinge alles andere als gut: So wurde die Präsentation des Tontaubenschießens 2004 wegen Desinteresses eingestellt. „Leider“, merkt Fröhlich an. Außerdem gab es in der Vergangenheit Lärmprobleme und sogar Ärger mit dem Finanzamt. Dabei ging es um Subventionen aus der Vereinskasse für das Volks- und Schützenfest. Die waren steuerrechtlich nicht mehr zulässig. Das betraf besonders den Vorsteuerabzug, den der Verein bisher genutzt hat. Deshalb auch die Nachforderung des Fiskus im Jahr 2013.

„Wir sind Laien, keine Profis“, hatte der Vorsitzende seinerzeit zum Ausdruck gebracht. Damals plagten den Verein Steuerschulden in fünfstelliger Höhe. Aber das ist heute ausgestanden und Schnee von gestern – dank der „tollen Mannschaft“, so Rolf-Peter Fröhlich, und dank der vielen Unterstützer und Spender.

Der Schützenverein blickt wieder optimistisch nach vorn und Rolf-Peter Fröhlich bereits auf das Jahr 2016: Dann will es der Kreisvorsitzende, der das Amt seit 2008 inne hat, noch einmal wissen und wirft seinen Hut zur Neuwahl erneut in den Ring. Glück auf!

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