Ahrensburg : Entscheidungen stehen an

Der überarbeitete Entwurf für das Kino Ahrensburg.
Der überarbeitete Entwurf für das Kino Ahrensburg.

Wie geht es weiter mit dem Kino und der Bebauung von Reitbahn und Stormarnplatz?

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07. März 2018, 06:00 Uhr

Die vergaberechtlichen Voraussetzungen für einen Verkauf des Grundstücks Alte Reitbahn mit der Verknüpfung einer Bau- und Betriebsverpflichtung für ein Kino in der Bahnhofstraße sind von der Verwaltung geprüft und könnten im Ahrensburger Bau- und Planungsausschuss am Mittwoch (19 Uhr im Peter-Rantzau-Haus) auf den Weg gebracht werden.

„Wir haben weiter grundsätzliche Bedenken“, sagt der Ausschuss- und SPD-Fraktionsvorsitzende Hartmut Möller. Das geht über die Quote der Sozialwohnungen auf der Alten Reitbahn hinaus. Ohne die dortige Bebauung samt Supermarkt aus der Bahnhofstraße kann auf dem Edeka-Grundstück auch kein Kino gebaut werden.

Die so genannte Anhandgabe des Grundstücks an den Investor ist noch mal bis zum 30. Juni verlängert worden. Bis dahin sollen die Kaufverträge unterschriftsreif sein, die der Fachdienst Liegenschaften und Finanzen mit dem Investor verhandelt. Dies gilt auch für die städtebaulichen Verträge für die Realisierung des Kinos.

Der Ausschuss soll heute das Konzept genehmigen und Geld für ein Verkehrsgutachten, eine Baugrunduntersuchung und eine Verträglichkeitsprüfung zur Größe der Einzelhandelsfläche und eventueller Sortimentsausschlüsse freigeben. Ziel der Verwaltung ist ein Aufstellungsbeschluss im Herbst für den Bebauungsplan Nr. 99 und den Vorhaben- und Erschließungsplan.

Auch die Planung für das Rathaus und den Stormarnplatz beschäftigt den Bauausschuss. Die B-Pläne Nr. 80 A und B sollen so geändert werden, dass ein Ergänzungsbau für das Rathaus und eine Tiefgarage unter dem Stormarnplatz gebaut werden können. Die alte Skateanlage soll abgerissen werden und ein „urbaner Park mit Bewegungsangeboten für unterschiedliche Altersgruppen“ entstehen.

Für den Bereich zwischen Reitbahn und Klaus-Groth-Straße zwischen der Manfred-Samusch- und der Hamburger Straße Straße soll zudem die Aufstellung eines neuen B-Plans (Nr. 102) beschlossen werden, um dort eine dichtere Bebauung zu ermöglichen. Mit den Neubauten in der Hamburger Straße sowie der Altenwohnanlage seien in den letzten Jahren bereits größere Projekte realisiert worden, und entlang der Manfred-
Samusch-Straße sei eine Bebauung geplant. Die alten B-Pläne für das Gebiet stammen aus den Jahren 1969 und 1984 und lassen eine Bebauung längs der Straße nicht zu. Zudem möchte die Stadt mehr Einfluss auf die Planungen in dem dortigen Bereich nehmen.

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