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Neue Amtsverwaltung : Enge ade! Was geplant ist

vom
Aus der Redaktion des Stormarner Tageblatt

Die Entwürfe für den Verwaltungsneubau des Amts werden am 8. Februar in Rümpel vorgestellt.

Die Planung für den Verwaltungsneubau für das Amt Bad Oldesloe-Land schreiten voran. Der vom Amt beauftragte Architekt, Diplom-Ingenieur Frank P. van Wely wird auf einer Sitzung des Finanz- und Personalausschusses, der auch zum Planungs- und Baubegleitenden Ausschuss bestimmt wurde, am Mittwoch, 8. Februar, seine Entwürfe ab 19.30 Uhr im Gemeinschaftshaus in Rümpel vorstellen.

Auf dem Grundstück in der Louise-Zietz-Straße soll ein zweistöckiges Verwaltungsgebäude mit einem aufgesetzten Staffelgeschoss für die Archiv- und Haustechnikräume entstehen. Das Verwaltungsgebäude entsteht zwischen der Louise-Zietz-Straße und der Bahnstrecke Hamburg-Lübeck. Der Grundriss des Gebäudes wurde dem Grundstück angepasst und wird dreieckig. Vor und hinter dem Haus werden ausreichend Parkplätze für Mitarbeiter und Besucher des Amtes entstehen. Für die Bürger soll es einen großzügigen Wartebereich geben. Die neuen Büros werden so ausgelegt, das sie auch künftig doppelt besetzt werden können.

Das Staffelgeschoss: Dort sollen Archiv- und Haustechnikräume ihren Platz finden, dient auch als Ausbaureserve. Da dort bereits Räume geplant sind, ist im Falle eines Ausbaus auch schon ein Treppenhaus und ein Fahrstuhl vorhanden.

Mit dem Neubau will die Amtsverwaltung aus der Enge des vorhandenen Gebäudes entfliehen. In dem Verwaltungsgebäude in der Mewesstraße hat das Amt nur zwei Etagen. Das Amt hat rund 41 Mitarbeiter, von denen 36 in dem Verwaltungsgebäude arbeiten. Für sie gibt es aber nur 23 Büros und einen Besprechungsraum, der schon von einer Mitarbeiterin als Büro genutzt wird. Zudem stehen in der Mewesstraße hohe Kosten für die Betonsanierung in der Tiefgarage an. Die beiden Etagen des Amtes werden für 800  000 Euro an den Kreis verkauft, der dort ebenfalls zwei Etagen hat. So kann ein Teil der Baukosten mit dem Erlös gedeckt werden.

Nach bisherigen Berechnungen soll das neue Verwaltungsgebäude mit Baunebenkosten und Mobiliar rund vier Millionen Euro kosten. Darin sind auch die Außenanlagen und die Erstellung der Parkplätze enthalten. Mit dem Bau soll im Frühjahr begonnen werden. Die Fertigstellung ist für den Sommer 2018 geplant.





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