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Holz statt Edelmetall : Endstation im Halbfinale für Hagens Fußballerinnen

vom
Aus der Redaktion des Stormarner Tageblatt

Der SH-Ligist landet bei der Hallenlandesmeisterschaft in Lübeck auf Rang vier und verliert das entscheidende Spiel im Neunmeterschießen. Holstein Kiel holt den Titel.

shz.de von
erstellt am 04.Feb.2014 | 06:00 Uhr

Die SH-Liga-Fußballerinnen des SSC Hagen Ahrensburg sind knapp an einer Medaille bei den Hallenlandesmeisterschaften im Futsal vorbeigeschrammt. Die Stormarnerinnen boten bei dem Turnier eine ordentliche Leistung, mussten sich aber am Ende mit Rang vier zufrieden geben. Dabei hatte das Team von Trainer Gerhard Gollnest Pech, denn im Platzierungsspiel gegen den Ligakonkurrenten Olympia Neumünster musste am Ende das Neunmeterschießen für die Entscheidung herhalten.

Den Titel verteidigte erwartungsgemäß Holstein Kiel durch einen 1:0-Erfolg im Finale über Regionalliga-Konkurrent SV Henstedt-Ulzburg. Die KSV zog damit nach Turniererfolgen mit dem FFC Oldesloe gleich: Beide Teams sind nun vierfacher Titelträger. SVHU verpasste es indes bei der achten Auflage des Wettbewerbs, in die Phalanx der Seriensieger einzubrechen.

Die Organisatoren zeigten sich nach Ende des Turniers insgesamt zufrieden. Rachel Pashley, Frauen- und Mädchenreferentin im Schleswig-Holsteinischen Fußballverband lobte: „Wir haben vor über 300 zahlenden Zuschauern tolle Spiele gesehen.“

Die Ahrensburgerinnen ärgerten in Gruppe A den Favoriten ein wenig. Im ersten Spiel gegen den SH-Liga-Dritten TSV Klausdorf kamen die Stormarnerinnen zu einem 2:0, ehe sie gegen Holstein an einer Überraschung schnupperten. Am Ende aber setzte sich der Regionalligist knapp mit 1:0 durch. Im entscheidenden Spiel um den Einzug ins Halbfinale gegen SH-Liga-Herbstmeister TuRa Meldorf hielt Hagen ein 0:0, so dass vier Punkte zu Platz zwei reichten.

Im Semifinale erwischte Ahrensburg mit Henstedt-Ulzburg ein schweres Los. Der Regionalligist gestaltete die Partie überlegen und siegte durch ein SSC-Eigentor und einen Treffer von Kathrin Patzke – die später zur besten Spielerin des Turniers gewählt wurde – mit 2:0. Für die Stormarnerinnen ging es also zumindest noch um Bronze – doch das kleine Finale gegen Ligakonkurrent Olympia Neumünster entwickelte sich zu einer zähen Angelegenheit, an deren Ende beide Teams ohne Treffer ins Neunmeterschießen mussten. Die Ahrensburgerinnen zeigten die schwächeren Nerven und mussten sich mit 6:7 geschlagen geben.

Vorrunde Gruppe A: TSV Klausdorf – SSC Hagen Ahrensburg 0:2, Holstein Kiel – TuRa Meldorf 0:0, Holstein Kiel – SSC Hagen Ahrensburg 1:0, TuRa Meldorf –TSV Klausdorf 1:1, TSV Klausdorf – Holstein Kiel 1:1, SCC Hagen Ahrensburg – TuRa Meldorf 0:0.

Tabelle:

1. Holstein Kiel 3 2:1 5
2. Hagen Ahrensburg 3 2:1 4
3. TuRa Meldorf 3 1:1 3
4. TSV Klausdorf 3 2:4 2

Gruppe B: SG Rönnau/Daldorf- SG Ratekau-Strand 0:3, SV Henstedt-Ulzburg – MTSV Olympia Neumünster 2:0, SV Henstedt-Ulzburg – SG Ratekau-Strand 4:0, MTSV Olympia Neumünster – SG Rönnau/Daldorf 2:1, SG Rönnau/Daldorf – SV Henstedt-Ulzburg 0:6, SG Ratekau-Strand – MTSV Olympia Neumünster 1:2.

Tabelle:

1. Henstedt-Ulzburg 3 12:0 9
2. Olympia Neumünster 3 4:4 6
3. SG Ratekau-Strand 3 4:6 3
4. SG Rönnau/Daldorf 3 1:10 0

Halbfinale: Holstein Kiel – Olympia Neumünster 2:0, Henstedt-Ulzburg – Hagen Ahrensburg 2:0.

 

Spiel um Platz 3: Hagen Ahrensburg – Olympia Neumünster 6:7 i.N.

 

Finale: Holstein Kiel – SV Henstedt-Ulzburg 1:0.

 

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