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Stormarner Tageblatt

18. Dezember 2017 | 00:47 Uhr

Trittau : Endspurt im Schulcontainer

vom
Aus der Redaktion des Stormarner Tageblatt

Räume in Modulbauweise vergrößern die Trittauer Hahnheideschule um zwölf Klassen.

Es ist nicht lang her, da hingen sie noch am Haken bei der spektakulären Anlieferung – aber am 1. September werden hier erstmalig Jungen und Mädchen Schüler unterrichtet: Die Container in Modulbauweise, die den Platz an der Hahnheideschule um zwölf Klassen vergrößern, werden gerade mit Hochdruck ausgebaut.

Bauleiter Markus Schwan zeigte der Schulverbandsvorsitzenden Ute Agatz und der zuständigen Bauamtsmitarbeiterin Annika Lewels kürzlich die Baufortschritte: Der freundlich-blaue Fußboden und die passenden blauen Türen sind schon drin, die Deckenplatten fehlen noch. „Aber alles ist vorbereitet, die werden nur noch eingehängt“, so Schwan. Im Sommer würden viele Kitas und Schulen bauen, daher gebe es Engpässe, da es nur wenige Fachlieferanten gebe, erklärte der Bauleiter.

Die Wände sind hell, insgesamt ergibt das eine freundliche Atmosphäre. Die Außenansicht der Trespafassade wird in einem dunklen Rot mit weißem Putz gehalten. Zur Übergabe am 31. August wird alles fertig sein, versprach Bauleiter Schwan.

Die Klassenräume sind wie an einer Schnur aufgereiht im Erd- und Obergeschoss. Die etwa 50 Quadratmeter großen Klassenräume verfügen jeweils zu zweit über einen Teilungsraum für Gruppenarbeiten und ähnliches. Zudem sind in jedem der Stockwerke zwei Klassenzimmer mit mobilen Trennungstüren versehen, so dass für Prüfungen, Konferenzen und Aufführungen ein großer Raum geschaffen werden kann. „Ich bin erstaunt, wie schnell alles geht und sehr zufrieden, dass wir uns für die Modulbauweise entschieden haben“, stellte Ute Agatz fest. Ein so genannter Stiefelgang verbindet den Neubau mit dem Altbau. Er bleibt übrig von der früheren Turnhalle, die dem Neubau weichen musste. Am Übergang wird eine Brandschutztür eingebaut. 1,8 Millionen Euro gibt der Schulverband für die Erweiterung der Gemeinschaftsschule aus, die nötig wurde, weil seit zwei Jahren auch eine Oberstufe angeboten wird, in der man in neun Jahren das Abitur ablegen kann. Darin enthalten sind auch die Kosten für die Fertigstellung des Außengeländes.

Allerdings werden nicht die Oberstufenschüler, sondern die Fünft- und Sechstklässler den Anbau in Betrieb nehmen. Zudem werden vorübergehend vier Klassen aus der Mühlauschule dorthin ausgelagert, da die Grundschule brandschutzsaniert wird.

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