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Stormarner Tageblatt

18. Oktober 2017 | 17:09 Uhr

Ammersbek : Endlich kommt der Kunstrasen

vom
Aus der Redaktion des Stormarner Tageblatt

Der Hoisbütteler SV und die Gemeinde teilen sich die Kosten für den neuen Sportplatz, vom Landessportverband kommt ein Zuschuss.

von
erstellt am 12.Mai.2014 | 11:45 Uhr

Die Bagger angerückt und bereiten das Gelände am Volksdorfer Weg vor: Ammersbeks Fußballer erhalten endlich den ersehnten Kunstrasen. Nach zwei Jahren Vorbereitungszeit steht das Projekt nun vor der Vollendung. Bis August soll alles fertig sein. Etwa eine halbe Million Euro wird investiert. 23 000 Euro haben die Sportler bereits selbst aufgebracht. Darunter waren viele Kleinspenden“, sagt Udo Heck, Vorsitzender des Hoisbütteler Sportvereins , „viele Kinder haben ihr Taschengeld dafür gegeben.“

Der Ammersbeker HSV hofft auf weitere Spenden durch die Aktion „Sportplatzbauer“, die noch bis Ende Juli läuft. Denn der eingeplante Eigenanteil des Sportvereins sind 30 000 Euro. „Wir möchten die Namen aller Spender auf einem der beiden geplanten Werbebanner veröffentlichen“, sagt Heck.

Fast alle Mitglieder haben bereits einer Beitragserhöhung um einen Euro pro Monat zugestimmt. „Auf einer sehr gut besuchten Versammlung wurde schriftlich darüber abgestimmt“, sagt der zweite Vorsitzende Siegfried Höchst, „mehr als 95 Prozent waren dafür.“ Mit den Einnahmen sollen die Kosten des Kredits in Höhe von 210 000 Euro gedeckt werden, den der Verein aufgenommen hat. In 15 Jahren soll er abgezahlt sein, so lange der Kunstrasen soll mindestens so lange halten.

40 000 Euro werden vom Landessportverband erwartet, 220 000 Euro sollen von der Gemeinde kommen. „Das Projekt wurde verschoben, ist aber im Haushalt berücksichtigt“, sagt Bürgermeister Horst Ansén. Dass der Grandplatz sanierungsbedürftig ist, sei unstrittig. Mit dem Zuschuss hätte das Spielfeld in der alten Form wiederhergestellt werden können. Doch die Sportler haben sich für einen Kunstrasen entschieden, bei dem die Verletzungsgefahr geringer und der fast ganzjährig nutzbar sei. Die Instandhaltung wird der Verein selbst übernehmen, so dass die Gemeinde Kosten spart. Der Nutzungsvertrag wurde um 20 Jahre verlängert

„Es war ein Kraftakt mit einem langen Weg“, sagt Heck, „aber die Gespräche mit den Gremien waren sehr angenehm und konstruktiv.“ Der Verein tritt selbst als Bauherr auf und hat die Arbeiten ausgeschrieben. Landschaftsarchitekt Christoph Becker betreut das Projekt. „Die alte Tragschicht wird wieder verwendet“, erklärt er. Die Dränage werde komplett erneuert, darauf kämen eine Trag- und eine Elastikschicht aus Sand und Gummigranulat. Darauf werde dann der Kunstrasen verlegt.

 

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