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Stormarner Tageblatt

18. Oktober 2017 | 19:24 Uhr

Ende der Kuschelzeit

vom
Aus der Redaktion des Stormarner Tageblatt

shz.de von
erstellt am 30.Dez.2013 | 00:31 Uhr

Bargteheide hat in Sachen Ausschüsse nach den Wahlen abgespeckt. Statt neun gibt es nur noch sechs Ausschüsse. In diesen sollten aber dafür ab sofort elf statt nur neun Stadtvertreter mit von der Partie sein. Zu wenig fanden zwei Parteien. Die SPD und die Wähler für Bargteheide (WfB) forderten in der konstituierenden Sitzung der neuen Stadtvertretung, dass eine Aufstockung der Ausschüsse auf 13 Plätze erfolgen solle. Denn bei der aktuellen Zählweise, würden vor allem Stimmen von SPD und WfB unter den Tisch fallen. Exakt 675 ihrer Stimmen seien dann nicht vertreten und würden quasi rechtswidrig durch FDP, CDU und Grüne vereinnahmt. Das grenze an Wahlbetrug. Schwere Geschütze wurden aufgefahren und sich gegenseitig des undemokratischen Verhaltens bezichtigt.

Eines wurde in dieser Diskussion gleich zu Beginn der Legislaturperiode ganz klar. Die Zeiten, in denen in Bargteheide politischer Friede herrschte, scheinen vorbei. Lange Zeit war die Kleinstadt dafür bekannt, dass dort an einem Strang gezogen werde. Doch der Tonfall in der neuen Stadtvertretung ist rauer geworden, die Attacken heftiger und die Wortgefechte deutlicher.

Im November wurden die meisten Ausschusssitze in Bargteheide von elf auf zwölf erhöht – der Hauptausschuss von sieben auf acht Mitglieder. Davon profitierte die SPD, die das Vorschlagsrecht erhielt.

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