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Wieder Feuer in Stormarn : Elmenhorst: Polizei ermittelt wegen Brandstiftung

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In der Nähe von Elmenhorst (Kreis Stormarn) hat es in der Nacht zum Mittwoch erneut gebrannt - 500 Strohballen gingen in Flammen auf. Bei dem Feuer wurde niemand verletzt. Der Schaden wird auf rund 15.000 Euro geschätzt.

Nach zwei Wochen der Ruhe brannten im Kreis Stromarn erneut Strohballen. Erneut ist von Brandstiftung auszugehen. Um kurz nach 3 Uhr am Mittwochmorgen wurde ein Landwirt in Elmenhorst auf den hellen Flammenschein auf seinem Grundstück aufmerksam. Sofort setzte er den Notruf ab. Kurze Zeit später rückten die ersten Fahrzeuge der Freiwilligen Feuerwehr zum Brandort vor.

Doch dort mussten die Feuerwehrleute feststellen, dass es hier nichts mehr zu retten gab. Mehr als 500 Strohballen standen bereits lichterloh in Flammen. Da ein Wassereinsatz sich über Stunden hingezogen hätte, ohne einen nennenswerten Erfolg zu bringen – zumal der Brandort weit ab von jeder befestigten Straße lag – entschied sich Einsatzleiter Bernd Fritz, das große Strohlager kontrolliert abbrennen zu lassen, und dafür zu sorgen, dass die Flammen die hohen Bäume im Knick nicht erfassten.

Die Kriminalpolizei ermitellt wegen Verdachts der Brandstiftung. Die Ballen lagerten rund 150 Meter von einer Reithalle entfernt auf einer Koppel, die zu dem Reiterhof gehört. Die Einsatzkräfte  konnten die Ballen nur noch kontrolliert abbrennen lassen. Die Löscharbeiten waren erst am Morgen beendet.  Im Kreis Stormarn und dem angrenzenden Kreis Herzogtum Lauenburg hatte es in den vergangenen Monaten eine Reihe ähnlicher Brände gegeben.

Vor rund zwei Wochen hatte die Polizei zwei junge Männer vorläufig festgenommen, die 14 Brandstiftungen im Kreis Herzogtum Lauenburg gestanden haben. Im aktuellen Fall gebe es noch keine Täterhinweise, sagte eine Polizeisprecherin.  Die Polizei Ahrensburg hat inzwischen eine Ermittlungsgruppe aufgestellt.

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erstellt am 08.Okt.2014 | 07:45 Uhr

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