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Stormarner Tageblatt

23. Oktober 2017 | 00:56 Uhr

Elementares in der Trittauer Wassermühle

vom

shz.de von
erstellt am 25.Mai.2013 | 03:59 Uhr

Trittau | Zu einem Wiedersehen der besonderen Art kommt es am heutigen Sonnabend in der Wassermühle Trittau. An diesem Tag nämlich öffnet die Ausstellung "Elementares - im Vorübergehen" von Ane Königsbaum ihre Pforten. Die Künstlerin lebte und arbeitete bereits 2002 bis 2003 als 11. Stipendiatin der Kulturstiftung Holstein in der Wassermühle, so dass ihr der Ausstellungsort und Trittau gut vertraut sind. Aktuell nun stellt sie ihre Fotografien, Installationen, Zeichnungen und Videos aus.

In ihren Arbeiten spielt Königsbaum, die auch Kulturpreisträgerin der Stadt Norderstedt ist, mit Formen und elementaren Phänomenen wie Feuer, Luft, Wasser oder Erde und lässt diese visuell, in Worten und klanglich korrespondieren. Die Frage, wie man Räume erlebt, ziehen sich dabei wie ein roter Faden durch das Werk Königsbaums. Die Wechselwirkungen von Raumnehmen und Raumgeben inspirieren sie auf vielfältige Weise. Der Ort bestimmt dabei die Mittel und Art, wie Formen und Bilder gestaltet werden.

In ihrem neuen Video hat sie über einen langen Zeitraum die Brücke über das Trittauer Mühlenwehr als den "Eingang" zum waldreichen hügeligen Naturschutzgebiet Hahnheide gefilmt. Passanten spazieren, gehen, flanieren oder eilen durch das Bild bzw. den Bildraum in wechselnden Konstellationen und Jahreszeiten. Auftauchen und Verschwinden, Kommen und Gehen, Dasein und Gewesensein laden den Raum gewissermaßen auf.

Ane Königsbaum wurde 1957 in Hamburg geboren, nach ihrem Studium der Freien Kunst an der Muthesius-Hochschule in Kiel hat sie eine Ausbildung als Fotografin an der Photoakademie in Hamburg bei Prof. Jochen Blume absolviert.

Eröffnet wird die Ausstellung am heutigen Sonnabend um 16 Uhr durch den Trittauer Bürgermeister Walter Nussel. Einführende Worte wird Dr. Johannes Spallek sprechen. Die Ausstellung ist bis zum 16. Juni jeweils sonnabends und sonntags von 11 bis 18 Uhr geöffnet. Der Eintritt ist frei. Zur Ausstellung erscheint ein Katalog.

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