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Stormarner Tageblatt

22. Oktober 2017 | 21:42 Uhr

Hoisdorf : Einstimmigkeit im Heimatbund

vom
Aus der Redaktion des Stormarner Tageblatt

In der Jahresversammlung wurde der Vorstand des Heimatbunds klar bestätigt. Die Stormarner unterstützen die Anerkennung von Platt als Minderheitensprache.

„Nachsitzen“ hieß es für die Mitglieder des Heimatbundes Stormarn – aber nur spielerisch. Vor der Jahresversammlung im Stormarnschen Dorfmuseum in Hoisdorf gab es eine Führung durch die Räume, und Museumsleiter Klaus Bustorf hatte seinen Spaß daran, die Gäste in der kleinen Dorfschule gleich neben dem Kaufmannsladen zu „unterrichten“. Schule und Laden gehören – neben Schmiede, Bauernküche und vielen anderen Inventarstücken – zu den wohl schönsten Sammlungen des Museums.

Nach dem kleinen Schulspaß wurde es bei den Vorstandswahlen wirklich ernst, auch wenn das Ergebnis nicht überraschend war. Helmuth Peets (Jersbek) bleibt Vorsitzender, Joachim Wergin (Großhansdorf) sein Vertreter. Ebenfalls im Amt bestätigt – und zwar einstimmig – wurden Schatzmeisterin Hildegard Heydorn sowie Trittaus Bürgermeister Oliver Mesch als Schriftführer. Beisitzer bleiben Ilse Drews, Peter Berndt, Monika Deyke und Volker Holm.

Im Mittelpunkt des Veranstaltungskalenders 2016 des Stormarner Heimatbunds stehen die „Plattdeutschen Tage“, die am 23. September in Bargteheide beginnen und am 7. Oktober in der Trittauer Wassermühle enden. Zum Jahresprogramm gehören unter anderem ein Atelierbesuch bei der Künstlerin Ute Elisabeth Herwig in Barnitz, die Tagesexkursion „Weltreise nach Eiderstedt“ (Landschaft, Kirchen, Haubarge und mehr) sowie eine Fahrt nach Grabau. Thema: „Ein Stormarner Dorf als Zufluchtsort gestern und heute“ – Erinnerungen an die Zeit der Flüchtlingsankunft nach dem Zweiten Weltkrieg.

Beschlossen wurde zudem, dass der Heimatbund Stormarn dem Plattdeutschen Rat in dessen Bestrebungen zur Gleichstellung der niederdeutschen Sprachgemeinschaft mit den Minderheitensprachen unterstützt. Das soll dann für alle Verordnungen auch auf Landesebene in Schleswig-Holstein gelten.

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