Eine Welle von Schmuck und Papier

Sie freuen sich auf viele Besucher: (v.l.) Ausstellerin Hilke Martinkus, Organisatorin und Ausstellerin Renate Köhnemann, Anke Conradi (Schloss), Organisatorin Karin Brunier, Ausstellerin Antche Kluge und Susann Pötter (Schloss). Foto: bim
Sie freuen sich auf viele Besucher: (v.l.) Ausstellerin Hilke Martinkus, Organisatorin und Ausstellerin Renate Köhnemann, Anke Conradi (Schloss), Organisatorin Karin Brunier, Ausstellerin Antche Kluge und Susann Pötter (Schloss). Foto: bim

Kunsthandwerkermarkt in Reinbeker Schloss

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30. März 2011, 07:24 Uhr

Reinbek | Über 50 Aussteller mit hochwertigem Kunsthandwerk kommen am ersten Aprilwochenende zum 21. österlichen Kunsthandwerkermarkt ins Reinbeker Schloss. Mit dabei auch die beiden Organisatorinnen Karin Brunier und Renate Köhnemann, die Seidenmalerei und marmorierte Eier verkaufen. "Wir haben uns auf einem Kunsthandwerkermarkt kennengelernt und wollten einen schönen Markt auf die Beine stellen", berichtet Köhnemann. Und diese Motivation ist über die vergangenen 20 Jahre geblieben. Bunter Blumenschmuck und das schöne Schlossambiente nutzen die Aussteller für eine schöne Atmosphäre, in der nur eigene handgemachte Ware angeboten wird. Wer zwei Jahre dabei war, muss aussetzen, damit das Angebot für die Besucher immer wieder neu und interessant ist. Dabei haben die beiden Organisatorinnen auch Trends ausgemacht: "Zuerst gab es ganz viel Keramik, dann war Seidenmalerei in, dann filzen und jetzt scheint es eine Schmuckwelle und einen Trend zu Papierarbeiten zu geben", sagt Brunier. Ein Prinzip des Markts ist zudem, von einem Gewerk nicht mehrere Anbieter zu haben und wenn, dann mit völlig unterschiedlichen Ausrichtungen.

In diesem Jahr gibt es neben Osterschmuck unter anderem Glas-, Metall- und Holzkunst, Scherenschnitte, Fayencen, Textildesign und Porzellanmalerei. Erstmalig dabei ist Hilke Martinkus aus Rellingen, die niedliche Biegepuppen nach dem Vorbild der Waldorffpädagogik anbietet. Figürliche Keramik in Form großer Tiere und üppiger, teilweise auch nackter Frauen, zeigt Antche Kluge aus Escheburg. Rund 3000 Besucher werden wie in den Vorjahren erwartet. Das Landfrauen-Café lädt zur Kaffeepause bei Selbstgebackenem ein. Ab 13 Jahre kostet der Eintritt zum Markt 3 Euro. Da die Parkplätze begrenzt sind, sollte man mit der S-Bahn anreisen. Geöffnet ist am Sonnabend, 2. April von 13 bis 18 Uhr und am Sonntag, 3. April, von 10 bis 17 Uhr.

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