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Kinderhaus Blauer Elefant erfreut : Eine Weihnachtsspende – im April

vom
Aus der Redaktion des Stormarner Tageblatt

Die Berufliche Schule Ahrensburg hilft armen Familien mit einer tollen Aktion

Fast 2500 Schüler, 90 Lehrer und 15 verschiedene Fachrichtungen: Es ist nicht einfach in der Beruflichen Schule Ahrensburg, den Überblick zu behalten. Entsprechend groß war die Herausforderung für die Mitglieder der Schülervertretung, als sie bei ihrer Weihnachtsaktion 1700 Schokoladen-Weihnachtsmänner dem richtigen Empfänger überbringen mussten.

Bis in den Februar wurden die letzten Bestellungen ausgeliefert, weil viele Schülerinnen und Schüler nicht täglich an der Schule sind. Der Lohn der Arbeit sind begeisterte Schüler und Lehrer sowie 1500 Euro Einnahmen, mit denen das Kinderhaus Blauer Elefant Ahrensburg des Deutschen Kinderschutzbundes (DKSB) und ein Patenkind in Guatemala unterstützt werden sollen.

Jetzt übergaben die Vertrauenslehrer Anna-Lena Neumann und Stefan Wodarz 700 Euro an Ingo Loeding, Geschäftsführer des DKSB.

„Viele unserer Schülerinnen und Schüler kennen das Kinderhaus Blauer Elefant in Ahrensburg-Gartenholz, einige waren als Kinder dort selbst Besucher“, weiß Anna-Lena Neumann.. „Das ist eine tolle Aktion, weil soviel positive Dinge miteinander verbunden werden“, ist Stefan Wodarz erfreut. Für die beiden Lehrer war es besonders schön zu sehen, dass die Weihnachtsmänner quer durch alle Fachbereiche verschickt wurden. Anna-Lena Neumann berichtet: „Da schickten Jungen an das unbekannte Mädchen aus einer anderen Klasse, Freunde beschenkten sich gegenseitig und Lehrer bekamen von ihren Schülern ein Dankeschön.“

„Im April eine Weihnachtsspende zu bekommenm, hat mich schon etwas überrascht“, bekennt Ingo Loeding, „aber jetzt weiß ich, wieviel Arbeit und Einsatz alle Schülerinnen, Schüler und Lehrkräfte in dieses Projekt gesteckt haben. Das ist eine ganz große Leistung.“

Ingo Loeding betont: „Die Patenschaft für ein Kind in Guatemala und der Familienhilfe-Notfonds im Kinderhaus Blauer Elefant haben ein gemeinsames Ziel: Menschen in finanzieller Not bessere Lebenschancen zu ermöglichen. Ich freue mich sehr darüber, dass die Jugendlichen und jungen Erwachsenen so frühzeitig gesellschaftliche Verantwortung übernehmen.“






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