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Stormarner Tageblatt

19. Oktober 2017 | 13:27 Uhr

Nachfolgerin : Eine Pastorin für Sülfeld

vom
Aus der Redaktion des Stormarner Tageblatt

Die Zeit der Suche nach einem Pastor ist vorbei. Lisa Schwetasch tritt ihr Pastorenamt in Sülfeld im Februar an.

shz.de von
erstellt am 27.Dez.2013 | 06:00 Uhr

Die Zeit der vakanten Pastorenstelle in der Kirchengemeinde ist vorbei. Mit Lisa Schwetasch wurde den Sülfeldern vom Landeskirchenamt eine Pastorin zugewiesen. Lisa Schwetasch, die zum 1. Februar kommt, ist zurzeit Pastorin zur Anstellung und arbeitet als Vikarin Eckernförde.

Pastor Michael Dübbers war Ende 2012 als neuer Dom-Pastor nach Schleswig gegangen. Die Kirchengemeinde war seitdem auf der Suche nach einem neuen Pastor. Im April schien mit Wiltraud Schuchardt hatte eine Nachfolgerin gefunden. Doch die Pastorin gab den Sülfeldern einen Korb. Ihr war der Rückhalt im Kirchengemeinderat nicht groß genug, der sie nur mit knapper Mehrheit gewählt hatte. Als Vertretungspastor kam Jochen Müller-Busse, der kurz zuvor nach Streitigkeiten in der Kirchengemeinde Eichede um seine Entlassung gebeten hatte.

Obwohl die Sülfeler eigentlich das Wahlrecht gehabt hätten, wurde ihnen jetzt eine Pastorin vom Kirchenamt zugewiesen, um die vakante Stelle zu besetzen. „Eine gute Nachricht, ein guter Eindruck. Es bricht jetzt hoffentlich wieder eine gute Zeit für die Kirchengemeinde und für uns an“, so der Vorsitzende des Kirchengemeinderats, Ulrich Bärwald. Formell muss der Gemeinderat auf seiner Sitzung am 8. Januar der Zuweisung noch zustimmen.

Lisa Schwetasch Stelle in Sülfeld ist zunächst auf drei Jahre befristet. Mit ihrem Ehemann, der als Polizist auf dem Hamburger Flughafen arbeitet, wird sie in das Pastorat ziehen und am 1. Februar offiziell die Stelle übernehmen. Zu Beginn der neuen Jahres wird sich Pastorin Schwetasch der Kirchengemeinde vorstellen. „Advent heißt Ankunft, und unsere neue Pastorin ist in Sülfeld angekommen“, sagt Ulrich Bärwald.


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