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Stormarner Tageblatt

20. November 2017 | 01:39 Uhr

Trittau : Eine Maus sucht Weihnachten

vom
Aus der Redaktion des Stormarner Tageblatt

Aufführung ist für Kinder ab vier Jahren geeignet . Enkelin Leni brachte Regisseurin auf die Idee zum Stück

Das neue Weihnachtsstück der Trittauer Laienspieler für Kinder ab vier Jahre geht der Frage nach: „Was ist eigentlich Weihnachten?“ Die kleine Maus „Krümel“ (Leni Korger) bekommt eine Karte, wo „Fröhliche Weihnachten“ drauf steht. Aber was ist das und wieso fröhlich? Die Maus will das herausfinden und trifft auf ihrem Weg viele verschiedene Menschen und auch ein Tier – und die Meinungen zu Weihnachten sind durchaus unterschiedlich.

Da ist die gestresste Hausfrau (Heidi Borchert-Schlichting) und die Postbotin (Janina Korger), die wegen des Festes viel zu tun haben, die Gans (Pia-Milena Kähne), die nicht zum Braten werden will, aber auch der Engel (Sarah Junges) und der Weihnachtsmann (Harald Wege), die sich auf die Freude der Kinder zu Weihnachten freuen. Ein Hirte (Rolf Wilke) erklärt Krümel schließlich, was sich vor vielen Jahren zu Weihnachten wirklich ereignet hat.

Regisseurin Bettina Korger kam durch Enkelin Leni (9) auf die Idee zu diesem Stück, denn die sah ein Krippenspiel von Ursula Schultheiß. „Das war zu kurz und die Ideen, wie man es für unsere Zwecke ausbauen könnte, gingen mir im Kopf herum“, erzählt Korger. Louisa Haehnel schrieb es schließlich als Stück für die Laienspieler auf. Leni, die mit ihren Eltern in Kiel wohnt, hatte mal geäußert, dass sie gerne die Maus spielen würde und Oma machte es möglich: Geprobt wurde nun statt in der Woche immer freitags und sonnabends. Das zweite Kind der Geschichte wird von Lenis früherer Schulfreundin aus Trittau, Anna Hieke, dargestellt. Und Mutter Janina Korger, die bis zu ihrem Umzug schon jahrelang Mitglied der Laienspieler war und nun sowieso ständig fahren musste, wurde der Rolle der Postbotin auf den Leib geschneidert. Ein später Neuzugang der Schauspieltruppe, Sarah Junges, bekam auch noch eine maßgeschneiderte Rolle: Sie spielt den Engel, der der Weihnachtsmann hilft.

Leni geht in die vierte Klasse und ist auch im Schultheater aktiv. „Wenn man die einzelnen Szenen gelernt hat, ist es mit dem Text eigentlich ganz einfach“, sagt sie zu ihrem großen Textpensum. Es sei eine Weihnachtsgeschichte mit Tiefgang, meint Hirte Rolf Wilke. Zudem seien junge Zuschauer anspruchsvoller als die Erwachsenen: „Sie reagieren und rufen rein, wollen mitmachen. Da darf man sich nicht aus dem Konzept bringen lassen.“

Harald Wege freut sich, mal wieder der gute Weihnachtsmann sein zu dürfen. „Man erfährt hier die Ursprungsgeschichte von Weihnachten und sieht aber auch, wie Weihnachten sein kann – schön, stressig, gefährlich und interessant“, sagt lächelnd Regisseurin Bettina Korger, die konstruktive Diskussionen im Team gerne zulässt.

>Die Aufführungstermine sind: Sonnabend, 25. November, Sonntag, 26. November, Sonnabend, 9. Dezember und Sonntag, 10. Dezember. Jeweils 14 und 16 Uhr im Bürgerhaus, Europaplatz 7. Karten kosten 5 Euro und sind ab 30. Oktober im Tui Reisecenter, Kirchenstraße 36, zu bekommen.



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