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Stormarner Tageblatt

21. August 2017 | 20:03 Uhr

Premiere : Eine Bühnenleiche zum Kaffee

vom
Aus der Redaktion des Stormarner Tageblatt

Auf Mördersuche in der Festhalle: Die Oldesloer Bühne hat mit ihrem Stück „Monsieur Poirot und der schwarze Kaffee“ einen Klassiker von Agatha Christie aufgelegt.

Die Oldesloer lieben Krimis, und so kommt es gerade recht, dass das Ensemble der Oldesloer Bühne mit ihrem neuen Theaterstück „Monsieur
Poirot und der schwarze Kaffee“ einen Klassiker von Agatha Christie in die Festhalle bringt. Der belgische Meisterdetektiv Hercule Poirot ist nicht nur eine literarische Legende, sondern hat mit Sir Peter Ustinov und später mit David Suchet in der Hauptrolle auch große Erfolge auf der Leinwand gefeiert.

„Für mich ist David Suchet einer der besten englischen Schauspieler“, sagt Sven W. Pehla, der sich als Hauptdarsteller eng an sein großes Vorbild hält und stets mit einem leichten französischen Akzent spricht. Außerdem hat sich der Schauspieler seinen Schädel teilweise kahl rasiert, denn Poirot hat in den Filmen eine Glatze und trägt einen außergewöhnlichen Schnurrbart, auf den er auch sehr stolz ist.

„Ich habe mir alle Folgen mit Poirot noch mal angesehen und ihn genau studiert“, erzählt Pehla, der zusammen mit Birgit Kuhlke Regie führt. Außerdem war Pehla kürzlich in England und hat dort das Haus von Agatha Christie besucht. Ein Foto ihres wunderschönen Gartens dient nun auf der Bühne als Teil der Kulisse.

Das bunt gemischte Ensemble ist mit Feuereifer bei der Sache. „Es macht total viel Spaß, denn der Regie ist es gelungen, alle Rollen optimal zu verteilen“, sagt Nadine Hamm, die die Rolle der Lucia Amory übernommen hat. Zusammen mit Lena Ahlreip und Marlies Jacobs bildet sie ein (mordendes?) Frauentrio, das mit Reizen und weiblichen Waffen nicht geizt. Ganz neu im Team der Bühne ist Werner Blohm, der als Edward Raynor ganz entfernt eine Namensähnlichkeit mit seinem Hauptberuf als erfolgreicher Renault-Händler in der Travestadt aufweist. „Ich habe mir damit einen Kindheitstraum erfüllt“, gesteht der 34-Jährige.

Und auch Peter Stoll, zweiter Vorsitzender des Vereins, steht „aus einer Bierlaune heraus“ erstmals auch auf der Bühne und mimt den steifen Scotland-Yard-Chiefinspektor Japp, der Poirot häufig zur Verzweiflung bringt. Außerdem hat der Meisterdetektiv bei der Lösung des kniffligen Falls seinen treuen, wenn auch etwas begriffsstutzigen Kollegen Captain Arthur Hastings an seiner Seite, der von Jörg Peters gespielt wird. „Das Stück ist so wahnsinnig spannend, weil bis zum Schluss wirklich jeder der Mörder sein könnte. Außerdem gibt es jede Menge falsche Fährten“, sagt Sven W. Pehla und verrät nur, dass es mindestens eine Leiche und einen Täter gibt.

Der ominöse Wissenschaftler Sir Claud Amory (Manfred Thomsen) ruft Poirot auf seinen Landsitz, weil er eine von ihm entdeckte Formel vermisst. Alsbald sitzt zur Überraschung aller eine Leiche im Sessel. Verdächtig ist zunächst jeder, zumal einige illustre Gäste mit am Tisch sitzen. Und welche Rolle spielt eigentlich der merkwürdig steife Butler Tredwell (Hansjochen Beth)?

Wer mit rätseln möchte, wer der Mörder war, hat dazu Gelegenheit am morgigen Freitag sowie am Sonnabend, 28. September, jeweils um 20 Uhr in der Oldesloer Festhalle. Am Sonntag, 20. Oktober, wird das Stück um 18 Uhr dort wiederholt. In Grabau ist Monsieur Poirot am Sonntag, 25. Oktober, um 20 Uhr in der Mehrzweckhalle zu Gast.

Vorverkauf: Karten gibt es für 10 Euro bei Paper & Tobacco, bei Augenoptik Mirus und im Café Travestübchen sowie in Reinfeld bei Nadel & Faden. An der Abendkasse kosten die Karten 13 Euro. Reservierungen sind per Telefon (04531) 84330 oder im Internet (karten@oldesloerbuehne.de) möglich.

 

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erstellt am 26.Sep.2013 | 13:00 Uhr

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