Ein Vorzeigeprojekt, das verbindet

Symbolischer Akt:  Bargteheides Bürgermeister Dr. Henning Görtz (Mitte) schneidet im Beisein von Bürgervorsteher Horst Kummereincke, Georg Frank (WAS, l.),  Rolf Hüttmann (Planungsbüro Masuch + Olbrisch) und Heinrich Bock (Asphaltmischwerk Eutin, r.) das obligatorische Band durch.  Foto: STolten
Symbolischer Akt: Bargteheides Bürgermeister Dr. Henning Görtz (Mitte) schneidet im Beisein von Bürgervorsteher Horst Kummereincke, Georg Frank (WAS, l.), Rolf Hüttmann (Planungsbüro Masuch + Olbrisch) und Heinrich Bock (Asphaltmischwerk Eutin, r.) das obligatorische Band durch. Foto: STolten

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18. Dezember 2009, 09:39 Uhr

Bargteheide | Ein Vorzeigeprojekt wurde gestern seiner Bestimmung übergeben und für den Verkehr freigegeben: die Verbindungsstraße zwischen dem alten und dem neuen Gewerbegebiet Langenhorst. Damit haben Firmen, Betriebe und Unternehmen endlich freie Bahn: Während der Zeremonie mit dem Durchschneiden des obligatorischen bunten Bandes an der Lise-Meitner-Straße hob Bürgermeister Dr. Henning Görtz besonders den perfekten Bauablauf hervor und die kurze Bauzeit von gerade einmal dreieinhalb Monaten. Alles habe bestens funktioniert und reibungslos geklappt. "Davon können sich andere eine Scheibe abschneiden", betonte der Verwaltungschef hocherfreut und ein wenig stolz.

Die enorme Summe von insgesamt 800 000 Euro (siehe Extratext) komme zusammen, weil die Verbindungsstraße einen Weg für Fußgänger und Radfahrer beinhalte. Darüber hinaus habe man auf die Natur Rücksicht genommen. Wie bereits beim 1. Spatenstich Mitte September berichtet, sind allein acht Hektar Ausgleichsflächen inklusive der Schutzzäune und Amphibienleitwände geschaffen und beispielsweise 20 Frösche umgesiedelt worden.

Bürgermeister Görtz dankte vor Ort dem Asphaltmischwerk Eutin für die akurate Ausführung, dem Planungsbüro Masuch + Ol-brisch (Ingenieursgesellschaft für das Bauwesen, Oststeinbek) für die Verkehrsplanung und der Wirtschafts- und Aufbaugesellschaft Stormarn (WAS), die für die Beschaffung der Fördermittel viel Überzeugungsarbeit geleistet habe. Es sei schon eine Besonderheit, in das Förderprogramm reingekommen zu sein. Aber man sei wohl zu der Einsicht gekommen, dass es sich lohne, in wirtschaftsstarke Kreise zu investieren, wo auch das meiste Wachstum entstehe, machte der Verwaltungschef im Beisein von Bürgervorsteher Horst Kummereincke, Rolf Hüttmann vom Planungsbüro, Georg Frank von der WAS und Bauleiter Heinrich Bock sowie vor zahlreichen "Zaungästen" deutlich.

Die Verbindungsstraße biete mehrere positive Effekte. Die Gewerbegebiete seien gut verbunden und angenehmer erreichbar. Güterverkehr und Zulieferbetrieb würden verbessert. Und natürlich komme die Trasse auch Fußgängern und Radlern zugute.

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