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Himmelfahrt auf Fielmann-Hof : Ein Stück vom Himmel

vom
Aus der Redaktion des Stormarner Tageblatt

1500 Gäste kommen bei sommerlichem Wetter zum familiären Gottesdienst auf den Hof in Lütjensee.

Es ist Himmelfahrt: Die Hühner gackern, die Schweinchen quieken und die Besuchermassen strömen auf den Hof Lütjensee. Mitten hinein in eine ländliche Bauernhofidylle. Der Öko-Hofbesitzer und Optikerunternehmer Günther Fielmann hat zum dreizehnten Mal eingeladen und die Stormarner lassen sich nicht lange bitten. Noch vor neun Uhr kommen die ersten Gäste auf den Hof. „Wo gibt es das schon bei einem Gottesdienst, der erst um 10.30 Uhr beginnt?“, fragt sich nicht nur Unternehmessprecher Dr. Matthias Brannahl mit einem strahlenden Lächeln im Gesicht.

Überhaupt lächeln auffällig viele Besucher des Himmelfahrtsgottesdienstes der drei Gemeinden Siek, Großhansdorf und Lütjensee, der traditionell gemeinsam auf dem Fielmannhof abgehalten wird. Es herrscht eine friedliche, gelöste, familiäre Atmosphäre. Die Losung des Gottesdienstes – „Freut euch...“ – scheint bei den Besuchern angekommen zu sein. Die festlich hergerichtete Maschinenhalle des Bauernhofs füllt sich schnell. Die 1000 aufgestellen Stühle reichen längst nicht mehr. Bänke werden eilig herbeigetragen. Kurz bevor der Gottesdienst beginnt, schätzt man 1500 Besucher.

Als einer der Letzten betritt Fielmann selbst mit seiner Familie die Halle – ohne viel Aufheben, bescheiden und sichtlich gut gelaunt. Aufmerksam verfolgt er mit seinen Gästen den Gottesdienst, in dem viel über die Liebe Gottes und Jesus zu den Menschen und über das Himmlische auf Erden gesprochen wird. „Jesus ist unter uns, auch wenn er in den Himmel aufgefahren ist“, so Pastorin Britta Sandler. Ihr Großhansdorfer Kollege Christoph Schröder berichtet von der Verantwortung, die Jesus an die Menschen weitergereicht hat, so wie ein Firmenchef, der sein Amt aufgibt.

Apropos Firmenchef: Fielmann selbst genießt die Veranstaltung sichtlich. Man merkt, dass sie ihm eine echte Herzensangelegenheit ist. Er ist als Hofbesitzer vor Ort, der seine Gäste empfängt – keine PR-Maßnahme, keine Image-Kampagne, sondern ehrliches Interesse an den Mitmenschen. Nach Ende des Gottesdienstes schüttelt er Hände, führt kurze Gespräche. „Ich will gar nicht viel sagen, sondern lieber die Veranstaltung für sich sprechen lassen. Ich stehe hier nicht im Mittelpunkt“, sagt er. Höhepunkt ist ein Nena-Medley des Blasorchesters aus Molfsee, das extra einstudiert wurde. „99 Luftballons“ verweist auf den zweiten Höhepunkt: das Aufsteigen von 1300 bunten Ballons in den fast perfekt sommerlichen Himmel. Anschließend trifft man sich bei Kaffee und Erdbeerkuchen oder einer Wurst am Grill.

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erstellt am 30.Mai.2014 | 06:00 Uhr

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