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Stormarner Tageblatt

19. Oktober 2017 | 11:25 Uhr

Ein Sieg für den „Mini-Tierpark“

vom
Aus der Redaktion des Stormarner Tageblatt

Verschönerungsverein Bargteheide kürt zum 60. Mal die zehn schönsten Vorgärten der Stadt mit Feierstunde im Stadthaus

shz.de von
erstellt am 22.Nov.2015 | 14:13 Uhr

Die Tische waren eingedeckt, Kuchen und Kaffee standen bereit und die stolzen, fleißigen Hobbygärtner hatten wieder ihre Plätze im Stadthaus in Bargteheide eingenommen. Wie in jedem Jahr vergab der Verschönerungsverein seine Preise. Und da man eben ein Verschönerungsverein ist, dreht sich alles um Schönheit. In diesem Fall um die Schönheit der Vorgärten.

„Sie sind das Aushängeschild, eine Visitenkarte der Stadt“, sagte Bürgermeister Henning Görtz. Er lobte insgesamt die Arbeit des VVB: „Ob nun Frühjahrsputz oder Theater, ob die Pflege der Beete oder eben dieser Wettbewerb – Sie bringen sich aktiv in unserer Stadt ein. Dafür möchte ich mich auch nochmal bedanken. Ich komme jedes Jahr wieder gerne hierher.“

Seit genau 60 Jahren werden in jedem Jahr die Vorgärten in einem bestimmten Stadtteil durch den VVB bewertet. 1955 ging zum ersten Mal eine Jury drei Mal im Jahr durch die Kleinstadt, um die schönsten Gärten zu bewerten. Anhand von dabei entstandenen Fotos werden schließlich die zehn Gärten mit der höchsten Punktzahl quasi im Finale gekürt. Dazu gibt es ausführliche Begründungen zu hören, die die Entscheidung mit botanischen oder gestalterischen Fakten hinterlegt.

So war es auch dieses Mal. Den dritten Platz holten sich Volker und Monika Götz sowie Jürgen und Rita Parchmann (Breslauer Straße 7 und 7a). Auf Platz zwei landeten Hans Erich und Elke Suck (Breslauer Straße 39). Auf den ersten Platz kamen Nils Untiedt und Jacques Jouis (Mühlenstraße 43). Ihr Garten hat fast schon parkähnliche Züge und ist bei vielen Bargteheidern auch beliebt, weil es bei ihnen auch rund 100 Kleintiere zu bewundern gibt. Kitakinder undErzieherinnen oder Eltern halten gerne auf eine Stippvisite an. Die Lebenspartner Untiedt und Jouis genießen die Aufmerksamkeit. „Unser Garten fordert uns auch. Wir machen nur eine Woche Urlaub“, so Jouis mit einem Augenzwinkern. „Nils kümmert sich mehr um die Blumen, ich bin eher für die Schnitte der Bäume und Büsche zuständig“, erklärt er. Das passe irgendwie. Er habe halt – vielleicht auch auf Grund seiner Herkunft – ein eher französisches Verständnis von Gartenschönheit, sein Partner ein eher englisches. „ Wir ergänzen uns da sehr gut und es macht auch wirklich Spaß“, so ein stolzer Jouis.  

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