Ein Platz für 90 Kinder

Bürgervorsteher Roland Wilde (rechts) und Bürgermeister Michael Sarach machen den Weg für das Leitungsteam unter einem Blumenbogen frei: Antje Hundertmark und Christin Schwarz (r.).
1 von 2
Bürgervorsteher Roland Wilde (rechts) und Bürgermeister Michael Sarach machen den Weg für das Leitungsteam unter einem Blumenbogen frei: Antje Hundertmark und Christin Schwarz (r.).

Kita Erlenhof eingeweiht / 3,2 Millionen Euro investiert / 43 Mädchen und Jungen derzeit betreut

shz.de von
05. Januar 2015, 13:33 Uhr

Jetzt herrscht Leben in Ahrensburgs neuer Kita Erlenhof. Mit einer Punktlandung wurde das Gebäude vor Jahresende fertiggestellt. Dadurch konnten noch Zuschüsse aus dem Investitionsprogramm des Bundes für die Kinderbetreuung genutzt werden. Immerhin 660  000 Euro sind so in die Schlossstadt geflossen.

„43 Kinder werden zurzeit schon betreut“, sagt Antje Hundertmark vom Leitungsteam der Arbeiterwohlfahrt, die Trägerin der Kita ist. Sie kommen auch aus den angrenzenden Wohngebieten. Im Neubaugebiet Erlenhof haben sich inzwischen schon etwa 30 Familien angesiedelt. „Darunter sind viele Neubürger“, freut sich Bürgervorsteher Roland Wilde.

Insgesamt soll die neue Kita Platz für 90 Kinder in sechs Gruppen bieten, davon 30 Krippenkinder unter drei Jahren. Dabei sind die Gruppen relativ offen, die Kinder können sich auch frei in der Kita bewegen. „Wir sind kein klassischer Gruppen-Kindergarten“, erläutert Antje Hundertmark, „wir arbeiten nach dem Konzept pädagogischer Inseln in den Stammgruppen, die sich für andere Kinder öffnen.“ Die Stammgruppen sind mit unterschiedlich hohen Stühlen und Tischen auf die unterschiedlichen Bedürfnisse der verschiedenen Altersstufen ausgelegt.

Krippenkinder werden in der Regel nach dem ersten Geburtstag aufgenommen. Es gibt allerdings keine Altersbeschränkung. Zurzeit ist die Kita von 7 bis 17 Uhr geöffnet. Bei entsprechender Nachfrage könne sie auf die Zeit von 6.30 bis 17.30 erweitert werden.

Insgesamt wurden 3,2 Millionen in den Bau investiert, der Kreis ist mit 730  000 Euro dabei. Den Rest von 2,5 Millionen abzüglich des Bundeszuschusses teilen sich die Stadt und die Investoren des Neubaugebiets. Gebaut wurde unter großem Zeitdruck, damit das Gebäude vor Jahresende fertig wurde. Der Grundstein wurde erst vor acht Monaten gelegt.

„Dahinter stecken handfeste finanzielle Interessen“, sagte Bürgermeister Michael Sarach bei der Einweihung, „denn wir wollten auf die Bundeszuschüsse nicht verzichten.“ Einige Restarbeiten sind allerdings noch fällig, insbesondere die Außenanlagen müssen noch folgen.






zur Startseite

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen