Highland-Games : Ein Hauch von Schottland im beschaulichen Hamberge

Westi’s Aktentaschenrennen: Die Männer transportierten im Dauerlauf 43 Kilogramm schwere Gewichte.
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Westi’s Aktentaschenrennen: Die Männer transportierten im Dauerlauf 43 Kilogramm schwere Gewichte.

Aus einem Scherz wurden an diesem Wochenende die ersten Higland-Games in Nordstormarn. Die Organisatoren von der Feuerwehr haben eine Wiederholung angekündigt.

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07. Juli 2014, 06:00 Uhr

Dudelsack-Klänge der „Caledonian Pipes and Drums“ und starke Männer in Schottenkilts – ein ungewöhnlicher, aber beeindruckender Anblick. „Zu den ersten Highlandgames in Hamberge wurde ich ein wenig überredet“, gibt Wehrführer Dirk Bornmann zu. Doch am Ende fanden er und seine Kameraden die auf einem Jungesellenabschied entstandene Idee so gut, dass sie im Rahmen der 125-Jahr-Feier der Feuerwehr Hamberge in die Tat umgesetzt wurde.

Mit großem Erfolg, denn zahlreiche Zuschauer fanden sich auf der grünen Wiese hinter dem Gerätehaus ein, um den starken, jungen Männern der Nordstormarner Wehren beim Wettkampf zuzusehen. Die Hamberger Wehr stellte gleich zwei Mannschaften mit den geheimnisvollen Namen „Walhalla Worriers“ und „Mc Kiltys“. Außerdem mit dabei die private Gruppe „De Gloekoeppe“ aus Niendorf, die „Mc Fickleys“ aus Heilshoop und die fünf schwergewichtigen Männer der Feuerwehr Kastorf. Unter dem Motto „Es kann nur einen geben“ traten die Mannschaften an.

Die erste Übung, der Highlander Stuhlkreis, war eine Idee der Feuerwehr Hamberge und verlangte den Wettkämpfern eine Menge ab. Nacheinander wurden ihnen die Stühle unter dem Gesäß weggezogen, so dass sich die Männer ineinander verkeilt nur auf ihren Beinen halten mussten. Die starke Truppe aus Heilshoop hielt am längsten durch. Immerhin brachten die Männer mit insgesamt 612 Kilogramm das höchste Kampfgewicht auf die Waage.

Auch bei den weiteren Wettkämpfen der Highland Games machten die „MC Fickleys“ aus Heilshoop eine gute Figur. Beim Westi’s Aktentaschenpendellauf schleppten die Männer im Dauerlauf zwei je 43 Kilogramm schwere Gewichte. Auch für die trainierten Feuerwehrmänner keine leichte Aufgabe. Beim Hufeisen-Weitwurf ging es dann um Geschicklichkeit. Beim Baumstamm-Slalom und Baumstamm-Weitwurf (Tossing the caber“) sowie anschließendem Tauziehen kamen die Wettkämpfer dann in der Gluthitze an ihre Grenzen.

Am Ende siegte ganz klar die Heilhooper Mannschaft – die Mc Fickleys. Dafür erhielten sie einen Pokal und konnten endlich mit einem heißersehnte Bier den Durst löschen. Wie bei den Highland Games, die seit dem elften Jahrhundert in Schottland stattfinden, ging es den Männern um die Ehre. Dirk Bornmann: „Wir werden das auf jeden Fall im nächsten Jahr wiederholen.“

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