zur Navigation springen

Westring freigegeben : Ein guter Tag für Bargteheide

vom
Aus der Redaktion des Stormarner Tageblatt

Der zweiter Bauabschnitt des Bargteheider Westrings ist gestern offiziell freigegeben worden. Seit 1997 wurde an der Umgehungsstraße geplant.

„Für die Menschen in Bargteheide geht eine Geduldsprobe zu Ende. Dafür bekommen sie heute eine leistungsfähige Verkehrsachse, die die Innenstadt von Bargteheide entlasten wird“, sagte Verkehrs-Staatssekretär Dr. Frank Nägele aus dem Kieler Ministerium für Wirtschaft, Arbeit, Verkehr und Technologie. Gemeint war die Freigabe des II. Bauabschnitt von Bargteheides innerörtlicher Verbindungsstraße – der Westring zwischen dem Kreisverkehr Jersbeker Straße und der Alten Landstraße.

Im Rahmen einer Feierstunde mit Anliegern, Grundeigentümern und zahlreichen Offiziellen aus Stadt, Nachbargemeinden, Kreis und Land wurde die Trasse am Ortsausgang nach Timmerhorn offiziell für den Verkehr freigegeben – wie üblich mit dem symbolischen Durchschneiden des Sperrbands in den Landesfarben.

Staatssekretär Nägele bedankte sich bei Behörden und Baufirmen dafür, dass alle die Fertigstellung in „engem Schulterschluss“ in der geplanten Bauzeit von genau einem Jahr erreicht hätten. Das habe bei größeren Bauvorhaben leider Seltenheitswert. Noch seltener sei, dass man bei den Baukosten von 3,1 Millionen Euro um rund 100 000 Euro unter dem errechneten Kostenlimit geblieben sei.

Jens Sommerburg, Leiter des Landesbetriebs Straßenbau und Verkehr in Lübeck (LBV), begrüßte die Teilnehmer des Festaktes mit einem erfreuten „Bauvorhaben mit Punktlandung abgeschlossen“. Mehr als die Hälfte, 2,06 Kilometer des später einmal knapp 3,8 Kilometer langen Westrings sei nunmehr fertiggestellt.

Kreispräsident Hans-Werner Harmuth mahnte in seinem Grußwort, an den Staatssekretär gerichtet, an, man möge in Kiel die Signale aus dem Kreis Stormarn wie auch aus der Stadt Bargteheiim Streit um den Finanzausgleich doch ernst nehmen: „Wenn man einem Gesunden Geld wegnimmt und einem Kranken gibt, heilt man damit nicht automatisch den Kranken.“

Lukas Kilian (CDU), Vorsitzender des Verkehrsausschusses im Kreistag, war genau wie Bargteheides Bürgermeister Dr. Henning Görtz voll des Lobes über die neue Verkehrsader. „Heute ist ein sehr guter Tag für Bargteheide“, so der Verwaltungschef. Der Westring-Neubau, für den die ersten Planungen bereits seit 1997 liefen, sei nicht nur dem wachsenden Verkehrsaufkommen geschuldet, sondern bedeute vor allem eine spürbare Entlastung für viele Bargteheider. Prognosen gehen davon aus, dass allein die täglich von rund 10 000 Fahrzeugen benutzte Jersbeker Straße künftig um bis zu einem Drittel entlastet wird.




zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen