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Stormarner Tageblatt

21. Oktober 2017 | 07:09 Uhr

Nienwohld : Ein guter Platz zum Bauen

vom
Aus der Redaktion des Stormarner Tageblatt

Nienwohld schafft nach vielen Jahren wieder Platz für Häuslebauer und bietet zwölf Grundstücke in reizvoller Hanglage an. Bürgermeister Thomas Manke und Projektleiter Dieter Huck (r.) luden zur Besichtigung ein.

shz.de von
erstellt am 02.Sep.2015 | 12:30 Uhr

1995, 2005, 2015: So alle zehn Jahre weist die Gemeinde Nienwohld ein Baugebiet aus. Das jüngste befindet sich an der Dorfstraße Höhe Nr. 2 direkt an der Bushaltestelle. Dort wird der Boden für insgesamt zwölf Bauplätze geebnet.

„Der Bedarf ist da“, sagt Bürgermeister Thomas Manke und lobt das gute Miteinander in der 470-Seelen-Gemeinde. „Hier kennt man sich, hier hilft man sich! Hier ist das Dorfleben noch intakt.“ So soll es sein. Deshalb sollten Häuslebauer in spe nicht lange warten. Bauland in Stormarn ist rar, der Bauzins niedrig.

Die Erschließungsarbeiten im Neubaugebiet „Honbrook“ liegen in den letzten Zügen. Insgesamt 14    000 Quadratmeter beinhaltet das idyllische Areal. Davon sind 8700 m² reines Bauland. Der Rest verteilt sich auf die Straßenanbindung der Sackgasse mit Wendehammer und eine 4000 m² große Veranstaltungsfläche mit Festplatz, Spielplatz und weiteren Möglichkeiten. Dafür läuft ein Ideenwettbewerb.

„Wir haben ganz tolle Vorschläge von den Einwohnern erhalten“, freut sich der Bürgermeister. Die Ideen reichen von Bolz-, Basketball- und Boule-Platz über einen Barfuß-Pfad und Grill-Pavillon bis hin zu Wasserspielen und einer Beeren-Nasch-Ecke. Mal sehen, was am Ende auf der durch die Aktiv-Region „Alsterland“ geförderte Veranstaltungsfläche umgesetzt wird. Wer noch Vorschläge hat, kann sich gerne beim Bürgermeister melden. Manke wie auch seine Stellvertreter Martin Schmidt und Doris Schulz hoffen auf Paten, die sich nach der Fertigstellung beispielsweise um kleine Pflegearbeiten kümmern. Aber zuerst einmal werde die Einzel- und Doppelhausbebauung ein- oder maximal zweigeschossig umgesetzt, so Thomas Manke: „Wir freuen uns über ein Baugebiet in reizvoller Hanglage am Dorfrand, das trotz seiner Ruhe eine gute Verkehrsanbindung hat. Ab Oktober kann der Hochbau beginnen.“ Jede Haus- oder Dachform sei erlaubt. Die Gemeinde habe damit einen modernen Bebauungsplan, der Bauherren Freiheiten lasse und sich harmonisch in die vorhandene Bebauung einfüge, sagt der Bürgermeister: „Gleichzeitig entsteht mit der neuen Veranstaltungsfläche ein Ort der Begegnung für alle Nienwohlder.“

Die werden beim Grundstückskauf bevorzugt behandelt. Aber auch Auswärtige können zum Zuge kommen und müssen nicht draußen bleiben. Die Bauplätze sind 500 bis 828 Quadratmeter groß. Die Landgesellschaft Schleswig-Holstein aus Kiel verkauft die Bauplätze als voll erschlossene Grundstücke ohne Haus- oder Architektenbindung. „Wir können den Interessenten, die bis zum 31. Dezember 2015 kaufen, einen Frühaufsteherpreis ab 174 Euro je m² anbieten“, betont Projektleiter Dieter Huck von der Landgesellschaft, der auch der passende Ansprechpartner für Käufer ist. Kontaktnummer: (0431) 54 44 32 16.

Die Chance, im Speckgürtel von Hamburg zu einem akzeptablen Preis und in idyllischer Lage nur 200 Meter vom Naturschutzgebiet entfernt Bauland zu bekommen, wird es zumindest in Nienwohld so schnell nicht wiedergeben. ˚

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