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Stormarner Tageblatt

24. Oktober 2017 | 13:30 Uhr

Ein „gut durchwachsenes“ Jahr

vom
Aus der Redaktion des Stormarner Tageblatt

Feuerwehr Elmenhorst hatte 2013 eher weniger Einsätze, aber trotzdem gut zu tun – 112-Jahr-Feier mit Amtswehrfest und Zapfenstreich

Den Reigen der Jahresversammlungen in den zehn Freiwilligen Feuerwehren des Amtes Bargteheide-Land eröffnete traditionell am ersten Freitag im Januar die 52-köpfige Wehr aus Elmenhorst. Der neue Bürgermeister Bernd Bröcker, Amtswehrführer Hans Kunde (Hammoor) sowie drei weitere Nachbar-Wehrführer aus Fischbek, Bargfeld-Stegen und Bargteheide nahmen daran teil.

2013 war nach den Worten von Orts- und Gemeindewehrführer Bernd Fritz einsatzmäßig mit 28 Alarmen eher ein „gut durchwachsenes Jahr“. Das Berichtsjahr brachte aber dennoch „jede Menge Arbeit“ – insbesondere auch wegen der Ausrichtung des 58. Amtsfeuerwehrfestes Bargteheide-Land im Juni einschließlich des vorabendlichen „Großen Zapfenstreichs“ im Rahmen der Feiern zum 112-jährigen Bestehen.

Neben drei kleineren Brandeinsätzen und einem Großfeuer in Nienwohld musste die Wehr zu 18 technischen Hilfeleistungen ausrücken, davon allein elf mal bei Sturmeinsätzen. Unter den fünf „sonstigen Einsätzen“ verbergen sich eine Amtshilfe für die Polizei und vier Sicherheitswachen bei Großveranstaltungen; hinzu kam ein Fehlalarm. Die Jahresbilanz umfasste außerdem 19 Übungen und Sonderausbildungen, zwei Alarmübungen in Fischbek und in Mönkenbrook, mehrere Termine der vier Brandschutzerzieher und zahlreiche Aktivitäten auf Gemeindeebene, wie beispielsweise die Ausrichtung des traditionellen Pfingstkonzerts. Au-ßergewöhnlich war Ende November eine Typisierungsaktion für die Deutsche Knochenmark-Spenderdatei (DKMS). Drei Kameraden besuchten Lehrgänge an der Landesfeuerwehrschule in Flensburg-Harrislee, 14 weitere Lehrgänge auf Kreisebene.

Bürgermeister Bernd Bröcker ging in seinen Dankesworten an die Elmenhorster Brandschützer auch auf die geplante Fahrzeug-Neubeschaffung ein. Im Oktober fasste die Gemeindevertretung mit einer Zwei-Drittel-Mehrheit den entsprechenden Grundsatzbeschluss für ein Hilfeleistungs-Löschfahrzeug HLF 20 gemäß dem Feuerwehr-Bedarfsplan für die 2500-Einwohner-Gemeinde. Das europaweite Ausschreibungsverfahren soll in Kürze beginnen; in gut einem Jahr könne die Wehr mit der Auslieferung rechnen.

Nach 35 Dienstjahren in der Wehr wurde HFM Horst Nietschke (67) mit Dank zum Ehrenmitglied ernannt. Die Wehr wartete mit einer Ehrenurkunde und einem großen Präsentkorb auf; aus den Händen des Bürgermeisters erhielt der neue „Feuerwehr-Ruheständler“ einen Kupferstich des Gemeindezentrums samt Feuerwehr-Gerätehaus.

Bernd Fritz zeichnete vier Kameraden mit dem Dienstaltersabzeichen des Landes aus: Klaus Gotthardt und Frank Schmalowsky für 30 Jahre aktiven Feuerwehrdienst, Jörg Seemann und Heino Voß entsprechend für zwei Jahrzehnte.

Über ihre Beförderung zum Oberfeuerwehrmann freuten sich Jannik Burzlaff, Harry Piel, Michael Rang und Sascha Sander; den „ersten Stern“ als Oberfeuerwehrfrau erhielt die einzige weibliche Einsatzkraft der Wehr, Christine Bellmann.

Nach Absolvierung des Anwärterjahrs wurde Artur Mentz (44) in den aktiven Dienst übernommen und vom Wehrführer per Handschlag verpflichtet. Mit Sönke Henning (40) und Jan Stehr (30) traten zwei neue Anwärter ein; sie werden in Kürze mit der Grundausbildung beginnen.

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