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Bargteheide : Ein familiäres Kleinstadtfest

vom
Aus der Redaktion des Stormarner Tageblatt

Tausende Besucher trotzen dem wechselhaften Wetter auf der neu konzeptionierten Veranstaltung in Bargteheide

Zwischen strahlendem Sonnenschein, Platzregen und Gewitter wechselte die Witterung über dem Bargteheider Stadtfest. Und genauso unterschiedlich war die Meinungen der Besucher über das Fest in der Stormarner Kleinstadt. Mit einem veränderten Konzept waren die Organisatoren des örtlichen Arbeitskreises gemeinsam mit der Firma „Schächterle Events & Consulting“ an den Start gegangen: Es gab mehr Lokalkolorit, mehr Vereinspräsentationen und einen Fokus auf Livemusik. Gestrichen wurde hingegen der Discotower. Das führte dazu, dass so manche Jugendlichen und Discofans enttäuscht waren. Für sie hatte das Stadtfest deutlich an Reiz verloren. Der Verzicht auf dröhnende Bässe und pumpende Beats hatte aber auch zur Folge, dass die Atmosphäre in der Rathausstraße viel familiärer war. Das freute Vereinsvertreter und ermöglichte kleine, aber feine Auftritte. Das zeigte sich in Form der gelungenen Bühne des „Kleinen Theaters“ im Hof des Rathauses oder des Biergartens der Grönwohlder Brauerei mit einer besonderen Bühne aus hölzernen Bierkisten und regelmäßigen Auftritten des Musikers Manuel Preuss.

Diese neuen Anlaufpunkte fanden regen Anklang und ernteten viel Lob für die ruhigen Töne des Festes. „Es ist eine Konzept- und Geschmacksfrage, ob man lieber einen Discotower plant oder mehr Rücksicht auf Vereine, Livemusik und ruhigere Angebote nimmt. Wir haben uns für die ruhigere Variante entschieden mit vielen lokalen Mitwirkenden und sind damit sehr zufrieden“, so Torben Henke vom Veranstalter „Schächterle Events“.

„Natürlich werden wir auch Kritik mit in die Nachbesprechungen mit dem Arbeitskreis nehmen. Für die Jugendlichen haben wir allerdings den Jahrmarkt deutlich aufgewertet und die Resonanz zeigte, dass dieser Bereich sehr gut angenommen wurde. Die Musik ist dort ähnlich, wie an einem Discotower“, berichtet Henke. Gut kamen auch die Auftritte der Headliner wie „Die Tüdelband“ oder der Bon Jovi Coverband „New Jersey“ an. Auch für Nachwuchsbands aus der Region wie „Freitag“ und „Mentally Sane“ bot sich Raum im abwechslungsreichen Programm. .Aus der Partnerstadt Zmigrod war ebenfalls eine Jugendband angereist. Besondere Anziehungskraft übten wieder die Auftritte von Tanzschulen und lokalen Chören aus.

Die Einsatz- und Securitykräfte sprachen von einem „erfreulich ruhigem Wochenende“. Im Bereich Sicherheit bewährte es sich offenbar ebenfalls, auf eine „Open Air Disco“ zu verzichten.  

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