Bad Oldesloe : Ein "Blätterwerk" für die Ewigkeit

Sind stolz auf ihren immerwährenden Jubiläumskalender (von links): Vorstandsmitglied Peter Kuhlen, Praktikantin Lena Proba und Angelika Reichel, hauptamtliche Mitarbeiterin des Hospizdienstes.
Sind stolz auf ihren immerwährenden Jubiläumskalender (von links): Vorstandsmitglied Peter Kuhlen, Praktikantin Lena Proba und Angelika Reichel, hauptamtliche Mitarbeiterin des Hospizdienstes.

Der Oldesloer Hospizdienst „DaSein“ hat einen immerwährenden Fotokalender herausgebracht und feiert 2018 Jubiläum.

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22. Dezember 2017, 06:00 Uhr

Im kommenden Jahr feiert der Verein Hospizbewegung Oldesloe und Umgebung seinen 20. Geburtstag und hat sich anlässlich dieses anstehenden Jubiläums auch gleich einen neuen Namen gegeben: „DaSein – Ambulanter Hospizdienst Oldesloe und Umgebung“. „Der neue Name spiegelt unsere Arbeit recht gut wider“, sagt Angelika Reichel, hauptamtliche Mitarbeiterin des Vereins, der zurzeit rund 100 Mitglieder hat. Davon sind 30 ausgebildete und ehrenamtliche Begleiter, die Sterbenskranken auf ihrem letzten Lebensweg professionellen Beistand leisten und deren Angehörige unterstützen.

Anlässlich seines Jubiläums hat der umtriebige Verein jetzt auch einen immerwährenden Fotokalender herausgebracht. Auf 26 eindrucksvollen Fotos, die sowohl von Vereinsmitgliedern als auch von Oldesloer Hobbyfotografen eingereicht wurden, haben Angelika Reichel und die Vereins-Praktikantin Lena Proba einen Kalender mit Spiralbindung im DIN-A5-Spezialformat zusammengestellt. Die quadratischen Fotos haben alle einen besonderen Bezug zum Verein und zum neuen Namen „DaSein“ und setzen sich mit den Themen Leben und Vergänglichkeit auseinander. Im Mittelpunkt stehen Motive aus Natur und Landschaften, Pflanzen und Tiere, Licht und Schatten.

Jeder Monat ist in zwei Hälften mit je einem Fotomotiv unterteilt, auf der rechten Seite ist Platz für persönliche Notizen und Eintragungen von beispielsweise Geburts- oder Sterbedaten von Freunden und Angehörigen. Auf der Rückseite ist ein vergrößerter Ausschnitt des Fotos zu sehen, daneben stehen Gedichte und Verse namhafter oder auch unbekannter Autoren. „Wir haben so viele gute Fotos bekommen, dass wir für jeden Monat zwei genommen haben. So ist auch mehr Platz zum Eintragen“, sagt Angelika Reichel.

Der immerwährende Kalender kann als Tischkalender aufgestellt werden und ist qualitativ sehr hochwertig, so dass er über sehr viele Jahre genutzt werden kann. Die Fotos und Texte laden zur Besinnung und zum Innehalten ein. „Die Persönlichkeit eines Menschen sind auch sein Name sowie sein Geburts- und Sterbedatum“, sagt Peter Kuhlen vom Vereinsvorstand. Dies alles könne in den Kalender eingetragen werden. Auf diese Weise könne man die Erinnerung an liebe Menschen und auch an Verstorbene pflegen. Und als immerwährender Kalender werde er auch nicht gleich wieder entsorgt. „Das wäre sehr schade, denn da steckt jede Menge Arbeit drin“, so Peter Kuhlen.

Der immerwährende Kalender ist in einer Auflage von 500 Stück erschienen und auch ein sehr schönes Geschenk. Zu beziehen ist er für eine Spende ab 10 Euro im Kundencenter des Stormarner Tageblatts sowie direkt beim Verein im Büro im Bürgerhaus, Mühlenstraße 22, Tel. (04531) 800750. Sprechzeiten sind dienstags von 10 bis 13 Uhr und donnerstags von 16 bis 18 Uhr.

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