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Unentschieden : Eigentlich zufrieden, irgendwie aber auch nicht

vom
Aus der Redaktion des Stormarner Tageblatt

Zwiespältige Gefühlslage beim Fußball-Regionalligisten VfB Lübeck nach 1:1 beim ETSV Weiche. Trainer Skwierczynski: „Vor dem Spiel wäre 1:1 gute Geschichte gewesen. In der Nachbetrachtung bin ich nicht ganz zufrieden.“

Freuen oder ärgern? Nach dem 1:1 im Landesderby der Fußball-Regionalliga Nord gegen den ETSV Weiche war die Gefühlslage beim VfB Lübeck zwiegespalten. „Schwierig einzuschätzen“, sagte VfB-Trainer Denny Skwierczynski: „Vor dem Spiel wäre ein 1:1 für mich eine gute Geschichte gewesen. In der Nachbetrachtung bin ich nicht ganz zufrieden. Von der Leistung war ich angetan, aber ich bin nicht zufrieden, dass nur ein Punkt heraussprang.“ Ähnlich bewerteten es auch die Spieler. „Wir haben auch mit zehn Mann einen guten Job gemacht“, sagte Keeper Jonas Toboll. „Es zeigt unsere Qualität, dass wir uns in Unterzahl Hochkaräter herausgespielt haben. Schade nur, dass wir nicht gewonnen haben.“ Auch Torschütze Stefan Richter war sich nicht sicher: „Es ist ärgerlich, dass wir nicht gewonnen haben. Umgekehrt kann man sich als Aufsteiger auch freuen, hier einen Punkt mitzunehmen, selbst wenn wir drei verdient gehabt hätten. Wir haben Weiche früh unter Druck gesetzt und damit zu Fehlern gezwungen.“

Spielentscheidend war letztlich eine Szene. „Für mich war das ein normaler Zweikampf“, schilderte Lübecks Verteidiger Dennis Wehrendt die Aktion, die zum Platzverweis führte. „Wir sind beide mit den Armen dabei, Ilido fällt dann einfach. Der Schiedsrichter sagt, ich hätte ihn runtergezogen. Das sehe ich anders.“ Pikant dabei: Referee Sönke Müller ist ein guter Bekannter Wehrendts, entschied in dieser Szene aber erst auf Hinweis seines Assistenten auf Foulspiel. Wehrendt wird nun gegen Wolfsburg II fehlen. Aber auch zu zehnt machte der VfB einen guten Eindruck. „Wir waren hinten gefordert, haben aber auch in Unterzahl kaum etwas zugelassen“, sagte Skwierczynski.

Marcello Meyer, der an alter Wirkungsstätte gut spielte, bilanzierte treffend: „Wir waren die bessere Mannschaft. Der Elfmeter war unglücklich.“ Der 23-Jährige, der in Flensburg studiert, stellte aber auch fest: „Nach der zweiten Halbzeit können wir aber auch mit dem 1:1 leben.“

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